Biotopschutz

Binsenreiche Nasswiese Hütscheroda


Borstgrasrasen Oberhof


Bruchwald, Woffleben


ehemaliger Steinbruch, Lehesten


Flachmoor Steinheid


Gebüsch, Berka vdH


Gipsfelsen, Woffleben


Hochmoor, Oberhof


naturnahes Kleingewässer, NLPHainich


Schieferhalde, Lehesten


Schneideried-Röhricht, Hassleben


Schwermetallrasen, Bottendorf


Trockenrasen, Marisfeld


Trockenrasen mit Federgras, Bottendorf


Zwergstrauchheide, Görsdorf



Einführung

Ein Biotop ist ein mehr oder weniger homogener, gegen seine Umgebung abgrenzbarer Landschaftsteil. Das Wort ist aus dem griechischen abgeleitet und setzt sich aus den beiden Teilen Bios=Leben und Topos=Ort zusammen. Die Definition und Abgrenzung eines Biotops erfolgen in der Regel anhand seiner Pflanzendecke und/oder geomorphologischer Merkmale sowie der aktuellen Nutzung. Ein typisches Beispiel ist ein Teich. Mittels seiner Uferlinie und der in ihm wachsenden Wasserpflanzen ist dieser relativ klar gegenüber der Umgebung abzugrenzen. Dies und die Artenvielfalt im Teich sind wahrscheinlich auch die Gründe dafür, dass gerade Kleingewässer heute umgangssprachlich oft als „Biotop“ bezeichnet werden. Dabei ist die wissenschaftliche Bedeutung des Begriffes viel weitgehender und umfasst ganz verschiedene Lebensräume.

Biotope sind die Lebensräume für alle Pflanzen und Tiere. Die Bindung von Arten an konkrete Biotope ist dabei unterschiedlich stark. Bei vielen kleinen oder auch wenig beweglichen Organismen läuft das gesamte Leben in einem einzigen Biotop ab. Vor allem größere Tiere dagegen wechseln häufig zwischen verschiedenen Biotopen. Ein Schutz dieser Organismen lässt sich nur durch den Schutz ihres gesamten Lebensraumes, durch den Schutz der von ihnen besiedelten Biotope erreichen. So wie manche Arten, verschwinden auch bestimmte Biotope immer mehr aus unserer Landschaft. Die in ihrem Bestand gefährdeten Biotope sind in der Roten Liste der Biotoptypen Thüringens (van Hengel & Westhus 2011) aufgeführt. Ihnen gelten besondere Schutzbemühungen wie gesetzlicher Schutz, Verbundplanungen oder Biotopschutzprogramme.

Sehr ähnliche Biotope werden zu sogenannten Biotoptypen zusammengefasst. Ein konkreter, einzelner Teich ist ein Biotop. Alle Teiche gehören zum Biotoptyp „Teich“ mit weiteren stehenden Gewässern (z. B. Seen, Kiesgruben) können sie zu „Standgewässern“ zusammengefasst werden. Auf diese Weise ist es möglich die in der Landschaft vorhandenen Biotope in ein Schema einzuordnen. Aufgrund der großen Vielfalt der Natur ist die Liste der Biotoptypen recht umfangreich. Fast jeder der in der Liste aufgeführten Biotoptypen kann noch weiter unterteilt werden. Für diese Unterteilung spielen verschiedene Faktoren wie z. B. die Größe, der Nährstoffgehalt oder der geologische Untergrund eine Rolle. Umgangssprachlich wird leider die begriffliche Unterscheidung zwischen den (konkreten) Biotopen und den (abstrakten) Biotoptypen oft nicht so genau genommen.


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