Lärm

Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass etwa 13 Millionen der Deutschen mit Geräuschpegeln belastet sind, die deutliche lärmbedingte Gesundheitsrisiken und zunehmende Schlafstörungen verursachen.
Seit 1996 lassen im Zweijahresrhythmus das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der Deutschen untersuchen. Die Ergebnisse der  Bevölkerungsumfrage von 2014 mit ca. 2.000 beteiligten Erwachsenen belegen, dass Lärm nach wie vor in Deutschland eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen darstellt.
Danach gaben 66 % der Befragten an, sich in ihrem Wohnumfeld durch Lärm gestört oder belästigt zu fühlen, 10 % fühlten sich sogar „äußerst“ oder„stark belästigt“. An erster Stelle steht die Belästigung durch Straßenverkehr. 54 % der Befragten fühlen sich durch Straßenverkehrslärm gestört oder belästigt. Durch Flugverkehr sowie durch Industrie und Gewerbe fühlt sich jeweils etwas mehr als ein Fünftel  belästigt und durch Schienenverkehr fühlen sich 17 % der Bevölkerung gestört. Der Umfrage zufolge zählen auch Geräusche der Nachbarn zu den bedeutenden Lärmbelästigungsursachen. So fühlen sich dadurch 40 % der Bürgerinnen und Bürger beeinträchtigt.

In Deutschland müssen für die Lösung von Lärmproblemen eine Vielzahl von rechtlichen Regelungen und Vorschriften verschiedenster Rechtsgebiete beachtet werden. Darüber hinaus erfolgen rechtliche Festlegungen zur Emissions- und Immissionsbegrenzung, sofern existent, getrennt für die verschiedenen Lärmquellen oder Lärmarten. Für viele Lärmarten wurden eigene Lärmbewertungsverfahren entwickelt, um ihren jeweiligen Besonderheiten möglichst gerecht zu werden. Dies begründet sich u. a. damit, dass z. B. Straßenverkehrslärm oder Luftverkehrslärm unterschiedliche Stör- und Belästigungswirkungen bei gleichem Geräuschpegel entfalten können. Allerdings sind bei verschiedenen Lärmquellen nicht alle Problemfälle geregelt und für manche Lärmquellen existieren gar keine Regelungen.

 

Das  Umweltbundesamt hat auf seinen Internetseiten Informationen zu verschiedenen Lärmquellen zusammengestellt. Neben Erläuterungen, welches Lärmproblem welcher Lärmart zuzurechnen ist, findet man auch Hinweise auf Fachbegriffe, gesetzliche Regelungen, Normen und Ansprechpartner.

 

Straßenverkehr mit Lärmschutzwand Verkehrslärm
In Deutschland stellt der Straßenverkehr die stärkste Quelle für Lärmbelastungen dar. Einzelne Erfolge vor allem bei der Geräuschminderung an Fahrzeugen haben infolge der beträchtlichen Verkehrszuwächse in den letzten Jahrzehnten die Gesamtlage nur wenig verbessert. Mittel- und langfristig bestehen jedoch Möglichkeiten, die Betroffenen wirksamer als bisher vor Verkehrslärm zu schützen.

Startseite Laerm Industrie- und Gewerbelärm
Die zügige Entwicklung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie wie Windenergieanlagen, Wasserkraft- und Biogasanlagen mit nachgeschaltetem BHKW führten zu bisher unbekannten Problemen beim Schutz vor Lärm. Während Windenergieanlagen durch die Höhe der Emissionsquellen problematisch sind, emittieren Wasserkraftanlagen und Blockheizwerke tieffrequenten Schall.

Startbild Euumgebungslaerm Rl 130x80 Umgebungslärm
Am 30.06.2005 trat in Deutschland das Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm in Kraft. Welche Aufgaben in diesem Zusammenhang auf Thüringen zukommen, erfahren Sie hier…

Übersicht Lärmbeschwerden 1995 bis 2008 Lärmentwicklung in Thüringen
Insgesamt hat sich in Thüringen die Zahl der Beschwerden über Lärmbelästigungen von 1995 bis 2008 um mehr als 20 % verringert. Auch die Absolutzahl der Beschwerden über Lärmbelästigungen durch Industrieanlagen und gewerbliche Betriebe ging zurück.

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