12.11.2014 01:08 Uhr

Situation in Thüringen

Landesspezifischer, nutzungshistorischer Hintergrund

Auch wenn Thüringen oft als das "Grüne Herz Deutschlands" bezeichnet wird, gibt es doch auch hier eine lange Tradition gewerblicher und industrieller Produktion.
Auch die in vergangenen Jahrzehnten oft geübte Praxis der Abfallentsorgung führte dazu, dass heute viele Flächen als altlastverdächtig einzustufen sind.

Altablagerung
Altablagerung

Allerdings gehen nur von einem relativ geringen Prozentsatz der Verdachtsflächen wirklich Gefahren für die Schutzgüter aus.
Besonderheiten Thüringens, denen im Modellstandortprogramm besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde, resultieren z. B. aus vielen, oft kleineren Standorten der Glas- und Porzellanherstellung, der Metallver- und -bearbeitung sowie des holzverarbeitenden Gewerbes.
Von beträchtlicher Relevanz sind die Folgen der Braunkohlengewinnung und -verarbeitung im östlichsten Teil Thüringens sowie der Kali- und Steinsalzabbau im Südharz- und im Werrarevier.
Auch die Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus insbesondere im Raum Ronneburg sind eine schwere Hypothek für die Umwelt. Nicht zuletzt gab es auch in Thüringen Standorte der Rüstungsindustrie und des Militärbetriebes.

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