Begriffsbestimmungen

Altlasten im Sinne des BBodSchG sind
stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind (Altablagerungen) und
Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, ausgenommen Anlagen, deren Stilllegung einer Genehmigung nach dem Atomgesetz bedarf (Altstandorte),
durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden.

Der Begriff Altlasten ist so jung wie die Geschichte der Altlastenbearbeitung als eigenständiger Fachrichtung des Umweltschutzes. Erstmals benutzte ihn Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen 1989 in seinem Sondergutachten Altlasten I. Altlasten stellen ein komplexes Problem dar, da von ihnen vielfältige Gefahren z. B. durch

  • Verunreinigungen von Boden, Grund- und Oberflächenwasser mit Schadstoffen,
  • inhalative oder orale Aufnahme von belasteten Materialien,
  • Anreicherungen von Schadstoffen in Nutzpflanzen,
  • Wirkungen auf Bauwerke durch physikalische, chemische oder biologische Einflüsse

ausgehen können und ihr Vorhandensein Nachnutzungen einschränkt, Planungen beeinflusst und Investitionen erschwert.
Verlässliche Schätzungen über den Finanzbedarf zur Sicherung und Sanierung der vorhandenen Altlasten sind nicht verfügbar.
Eine effektive und Erfolg versprechende Bearbeitung der Altlastenproblematik ist nur durch ein interdisziplinäres und stufenweises Vorgehen möglich.

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