14.10.2013 12:31 Uhr

Pressemitteilung

Vor dem Höhepunkt der Gewittersaison: Klimaagentur veröffentlicht Informationsmodul zu Gewittern in Thüringen

Mit dem Auftreten sommerlicher Hitze und zunehmender Sonneneinstrahlung werden auch konvektive Wetterereignisse mit einem hohen Schadenspotential verstärkt auftreten. Hierzu zählen u. a. Blitze, Hagel und Starkniederschläge.

Welche Regionen Thüringens davon wie häufig betroffen waren, zeigt eine Auswertung aller seit dem Jahr 2000 insgesamt rund 600.000 aufgetretenen Gewitterblitze in Thüringen.
Diese bildet die Grundlage für ein interaktives Informationsmodul über Gewitter in Thüringen, das nunmehr – zu Beginn der Periode mit der höchsten Gewitteraktivität im Jahr – auf der Internetseite der Thüringer Klimaagentur veröffentlicht wurde.

Unter der Adresse: www.thueringer-klimaagentur.de/gewitter-in-thueringen/ besteht ab sofort die Möglichkeit, detaillierte Karten, Grafiken und Erläuterungen zur Häufigkeit, jährlichen Verteilung und Stärke von Gewittern sowie deren räumliche Verteilung abzurufen.

So ist beispielsweise abzulesen, dass der Monat Juli im Mittel mit 19,4 Gewittertagen die meisten, während im Juni durchschnittlich die stärksten Gewitter zu verzeichnen waren.
Die davon vorrangig betroffenen Regionen sind das Altenburger Land, der Saale-Holzland-Kreis und die Rhön.

Die nach Jahren und Monaten ausgewerteten Blitzdichten zeigen im Kilometerabstand deutliche regionale Unterschiede innerhalb von Thüringen.

Um die regionale Vorsorge vor Unwetterschäden zu optimieren, sollen mit Hilfe der Blitzauswertungen Gefährdungskarten des lokalen Unwetterpotentials entstehen, die in der vorsorgenden Planung aber auch in der operativen Anpassung (z. B. im Katastrophenschutz) genutzt werden können.

07.06.2012

Dr. Lutz Baseler
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit