Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Besonders vom Klimawandel betroffen sind die Sektoren Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Wasserwirtschaft, Boden, Biodiversität, Gesundheit, Industrie und Gewerbe, Energie- und Finanzwirtschaft, Verkehr und Infrastruktur und Tourismus. Hier wird erwartet, dass sich die Thüringer Klimaagentur für die Akteure der in Thüringen relevanten Bereiche als Dienstleister und Berater zu den Themen Klimawandel, Klimafolgen und Klimaanpassung etabliert. Derzeit arbeitet die Thüringer Klimaagentur mit folgenden Kooperationspartnern zusammen:

Partner im Geschäftsbereich des TMLFUN

Eine enge fachliche Kooperation existiert seit längerer Zeit mit den verschiedenen Fachbereichen in der TLUG (Wasserwirtschaft, Naturschutz, Bodenschutz), der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft Jena, der Thüringer Landesforstverwaltung sowie auch im Rahmen der Nutzergruppe zur Interpretation von Klimaprojektionsdaten mit dem interaktiven Diagnose- und Präsentationstool (IDP) Thüringen.

Weitere Partner in Thüringen

  • Thüringer Ministerien
  • Thüringer Energie- und Greentech-Agentur
  • Behörden des Landes, der Landkreise und der Kommunen
  • Institutionen der Landesplanung
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena und Fachhochschule Jena
  • Wirtschaftsunternehmen
  • Non-Government-Organisations (NGO)

Bundes- und Landesämter

Das  Fachgespräch „Klimafolgen“ zielt auf die Kooperation zwischen Landesämtern/-anstalten und dem Umweltbundesamt (UBA) zum Thema Klimawandel und Klimafolgen. Hauptziel ist der inhaltlich-fachliche Informationsaustausch insbesondere zu laufenden Projekten (Klimamodellierung, Darstellung von Klimaszenariendaten, Klimawirkungsforschung, regionale Anpassungsstrategien). Die Koordination erfolgt länderübergreifend durch das UBA.

Unter gegenwärtiger Federführung durch das Land Brandenburg arbeiten Vertreter aller Bundesländer im  Bund-Länder-Fachgespräch „Interpretation regionaler Klimamodelldaten“ mit. Besonderer Schwerpunkt ist die Interpretation regionaler Klimamodelldaten und die Erstellung von Leitlinien zur Anwendung.

Der  Arbeitskreis „Bioindikation“ soll für alle Bundesländer eine einheitliche Methode der Datenauswahl und der Auswertung bereitstellen, um im Rahmen der biologischen Umweltbeobachtung/–überwachung und Wirkungsermittlung mit gleichem Zeithorizont Phänologiedaten auswerten zu können.

Thüringen unterzeichnete im Dezember 2011 die Vereinbarung für die durch Sachsen initiierte Drei-Länder-Kooperation zum Betreiben eines gemeinsamen  Regionalen Klimainformationssystems ReKIS. Das vom Institut für Hydrologie und Meteorologie an der TU Dresden entwickelte neue Infosystem basiert auf der Weiterentwicklung des sächsischen Klimadaten-Service. Beteiligt sind derzeit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (vertreten durch die LfULG, LAU und die Thüringer Klimaagentur). Inzwischen haben weitere Bundesländer ihr Interesse bekundet. Seit Januar 2012 sind Klimadaten und –analysen für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Internet frei zugänglich.

Mit dem Fachzentrum Klimawandel des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie erfolgt ein intensiver fachlicher Erfahrungsaustausch.

Deutscher Wetterdienst (DWD)

Für die Erfüllung der Aufgaben des Thüringer Freistaates im Bereich Klimawandel/-folgen/-anpassung ist eine enge Zusammenarbeit mit dem DWD unverzichtbar. Daher unterzeichneten am 06. Mai 2011 die Präsidenten der Thüringer Landesanstalten für Umwelt und Geologie, Landwirtschaft und Wald, Jagd und Fischerei eine Kooperationsvereinbarung mit dem DWD, auf deren Basis eine intensivere und effektivere Zusammenarbeit erfolgen soll. Diese beinhaltet u. a. den Daten- und Informationsaustausch, die Planung und Weiterentwicklung von Messnetzen, gemeinsame Projekte zur Verbesserung regionaler Klimamodelle und gemeinsame Veröffentlichungen. Für die Klimaagentur entsteht somit eine Schnittstellenfunktion in Thüringen.

Wissenschaftliche Einrichtungen

Mit dem Institut für Hydrologie und Meteorologie an der TU Dresden wurde die Klimadatenbank „Regionale Klimadatenbank – REKLI Thüringen“ entwickelt, die 2010 durch eine optimierte und aktualisierte Version „REKLI-Thüringen IV“ ersetzt wurde.
Von der TU Dresden wurde auch das  Regionale Klimainformationsystem ReKIS entwickelt, ein interaktives Werkzeug für die Bereitstellung, Bewertung und Interpretation von Klimadaten auf regionaler Ebene.

Mit dem Institut für Atmosphäre und Umwelt an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und dem Institut für Meteorologie und Klimatologie an der Leibnitz-Universität Hannoverlaufen gemeinsame Projektvorhaben.

Das  Climate Service Center (CSC) Hamburg hat eine Schnittstellenfunktion im Netzwerk von Akteuren der grundlagenorientierten Klimaforschung und Anwendern in den verschiedenen Fachbereichen.

Das Mitteldeutsche Klimabüro (MKB) am Umweltforschungszentrum (UFZ) Leipzig übernimmt für die neuen Bundesländer eine Mittler- und Koordinierungsfunktion zwischen Klimaforschung und Datennutzung/-anwendung.

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