Fördermöglichkeiten für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Auf dieser Seite finden Sie bundesweite und EU-Förderprogramme sowie Wettbewerbe, die Aktivitäten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels finanziell unterstützen. Da es sich bei den aufgeführten Programmen um ausrichtende Institutionen außerhalb der Thüringer Landesverwaltung handelt, kann trotz sorgfältiger Recherche keine Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben gegeben werden.

 

Überblick

Finanzielle Förderung

15.12.2017 - 30.03.2018: Förderung von Projekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung

01.01. - 31.03. & 01.07. - 30.09.2018 & 2019: Förderung für kommunale Klimaschutzprojekte (Kommunalrichtlinie)

⇒ 01.08. - 31.10.2018: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Wettbewerbe

bis 11.03.2018: Wettbewerb "Blauer Kompass" 2018 des Umweltbundesamtes

bis 06.04.2018: Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"

 


Blauer Kompass 2018: Anpassungspioniere gesucht!

bis zum 11. März 2018:

Wettbewerb des Umweltbundesamtes – gesucht werden die besten Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Logo UBA-Wettbewerb Blauer Kompass 2018
Logo des UBA-Wettbewerbs Blauer Kompass
Ob Begrünung des Bürodachs, Entsiegelung des Schulhofs oder Sonnenschutz für den Spielplatz – das Umweltbundesamt zeichnet bereits zum dritten Mal lokale und regionale Maßnahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klimaänderungen in den kommenden Jahrzehnten begegnen zu können.

Bewerbungsschluss ist der 11. März 2018.

 

Anpassungsprojekte können sich in folgenden drei Kategorien bewerben: 

  • Kategorie 1: Private und kommunale Unternehmen
  • Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Kategorie 3: Vereine, Verbände, Stiftungen

Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wählt im Mai 2018 aus den nominierten Projekten die Sieger in den drei Kategorien aus.

Erstmals wird darüber hinaus ein Publikumspreis vergeben. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird bei einer öffentlichen Internetabstimmung in der KomPass-Tatenbank ermittelt. Alle Internetnutzer können über einen Zeitraum von drei Wochen für ihren Favoriten abstimmen - das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt!

Alle vier Siegerprojekte des „Blauen Kompass“ werden im Juni 2018 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet. Zu jedem Projekt wird ein Kurzfilm erstellt, der auf der Preisverleihung präsentiert und den Gewinnerinnen und Gewinnern für ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt wird. Alle vier Gewinner erhalten zudem jeweils eine Trophäe sowie Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf den Seiten des Umweltbundesamtes.

 


Europäische Kommission fördert Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Vom 15. Dezember 2017 bis zum 30. März 2018

können sich Städte und Kommunen mit innovativen Projektideen zur nachhaltigen Stadtentwicklung um EU-Fördermittel bewerben. Mit der Initiative „Urban Innovative Actions“ will die EU-Kommission kreative Projekte in ganz Europa mit bis zu 100 Mio. Euro in folgenden Bereichen unterstützen: Anpassung an den Klimawandel, Luftqualität, Wohnen, Arbeitsplätze und Kompetenzen in der lokalen Wirtschaft.

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weitere Informationen zur Initiative „Urban Innovative Actions“

 


Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie)

  • Vom 1. Januar 2018 bis zum 31. März 2018,
  • vom 1. Juli 2018 bis zum 31. September 2018,
  • vom 1. Januar 2019 bis zum 31. März 2019 und
  • vom 1. Juli 2019 bis zum 31. September 2019

können im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen Förderanträge beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Logo Nationale Klimaschutz Initiative 678 x 300 px
       Logo bmu 600 x 300 px    Logo Projektträger Jülich 134 x 91 px

Zu den Schwerpunkten gehören Einstiegsberatungen, Klimaschutzkonzepte und das Klimaschutzmanagement. Aber auch die Umrüstung von Schulen, Kindergärten und Sporthallen auf LED sowie die Errichtung von Mobilitätsstationen oder die In-situ Stabilisierung von Abfalldeponien werden gefördert.

Gefördert werden sowohl strategische als auch investive Projekte in Kommunen.

  • Einstiegsberatung
  • Klimaschutzkonzepte
  • Klimaschutzteilkonzepte (u.a. Anpassung an die Folgen des Klimawandels)
  • Klimaschutzmanagement
  • Energiesparmodelle und Starterpaket
  • Investive Klimaschutzmaßnahmen

Darüber hinaus können Anträge für die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement und Energiesparmodelle in Schulen und Kitas weiter ganzjährig bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Kommunen und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind und die noch kein gefördertes Klimaschutzkonzept besitzen oder dieses aktuell beantragt haben. Dazu zählen auch Institutionen wie Bildungseinrichtungen, mehrheitlich kommunale Unternehmen, Sportvereine und Religionsgemeinschaften.

Die Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben muss so bemessen sein, dass sich - je nach Förderschwerpunkt - eine Mindestzuwendung in Höhe von 5.000 € bzw. 10.000 € ergibt.

Die Förderbedingungen und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie und unter https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.

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Bei Fragen zu den Fördermöglichkeiten, steht Ihnen das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) mit ihrer Beratungshotline (030 39001-170) oder unter der E-Mail-Adresse: skkk{at}klimaschutz{punkt}de beiseite.

 


bis zum 6. April 2018

​sind Klimaaktive Kommunen und Regionen aufgerufen, mit vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018" teilzunehmen.

Klimaaktive Kommune 2018 1407 x 902 px
​Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Kommunen und Regionen die Möglichkeit, ihre erfolgreich realisierten Klimaprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und anderen als gutes Beispiel zu dienen.

Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement. Teilnahmeberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Regionen.

Auf die Gewinnerkommunen wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro. Die Gewinner müssen das Preisgeld wieder in Projekte investieren, die dem Schutz des Klimas oder der Anpassung an den Klimawandel dienen, und werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen.

Bewerbungen sind in den folgenden Kategorien möglich:

  • Kategorie 1 „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“
  • Kategorie 2 „Klimaanpassung in der Kommune“
  • Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“
  • Sonderpreis „Kommunale Klimaaktivitäten und Ernährung“

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. April 2018.

Je Kategorie wird eine Jury drei Kommunen oder Regionen für die Prämierung auswählen, der Sonderpreis wird an einen Bewerber vergeben. Die Preisverleihung findet am 6. Dezember 2018 im Rahmen der 11. Kommunalen Klimakonferenz in Berlin statt.

Der Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018" wird jährlich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Deutschen Institut für Urbanistik ausgelobt. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

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 Weitere Informationen zum Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"

 


Förderungmöglichkeiten von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

vom 01. August bis 31. Oktober 2018

können erneut Förderanträge für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen der deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) und des zugehörigen „Aktionsplans Anpassung“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Es sind Vorhaben zuwendungsfähig, welche die Anpassung an den Klimawandel adressieren. Die geförderten Maßnahmen dürfen jedoch dem Klimaschutz nicht entgegenwirken (Win-lose-Beispiel Klimaanlagen). Ziel ist die Fähigkeit regionaler oder lokaler Akteure (wie z. B. Kommunen, Unternehmen) zur Anpassung an Folgen des Klimawandels durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zu Dialog und Beteiligung sowie zur Vernetzung und Kooperation stärken.

Nach dieser Förderbekanntmachung werden gefördert:

  1. Anpassungskonzepte für kleinere, mittlere und kommunale Unternehmen
  2. Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung
  3. Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Antragsberechtigt sind Kommunen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Stiftungen und vergleichbare Einrichtungen mit Sitz oder Niederlassung und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland. Das Europäische Beihilferecht ist bei der Antragstellung insbesondere durch Unternehmen zu beachten. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Förderbekanntmachung bzw. dem Merkblatt zur Förderbekanntmachung.

Ausgaben bzw. Kosten eines Vorhabens müssen so bemessen sein, dass sich eine Zuwendung von mindestens 20.000 € ergibt.

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Weitere Informationen zu Förderbedingungen und Antragstellung finden Sie auf den Seiten des BMUB und unter  https://www.ptj.de/folgen-klimawandel.

 

Logo Projektträger Jülich 134 x 91 px Flyer - Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels
Bundesweite Förderprogramme – Beratung und Begleitung (PDF: 0,5 MB)

Wegweiser

Aktionen

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