-
- Plakat "Frühgeburten vermeiden"
Im Jahr 2000 wurde erstmals eine landesweite Thüringer Frühgeburtenvermeidungsaktion durchgeführt. Initiatoren waren der Thüringer Berufsverband der Frauenärzte und der Direktor des HELIOS-Klinikums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Erfurt, Univ.-Prof. Dr. med. habil. Udo B. Hoyme. Durch einen einfachen Test kann die schwangere Frau selbst einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit ihres Kindes leisten. Mit dieser Aktion konnte eine deutliche Senkung der Zahl der vor der 33. Schwangerschaftswoche und damit viel zu früh geborenen Kinder erreicht werden.
Daher setzen die Initiatoren diese Aktion nunmehr gemeinsam mit einigen Krankenkassen sowie mit Unterstützung der Landesärztekammer fort. In diesem Zusammenhang hat das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit ein Poster aufgelegt, das die Information der schwangeren Frauen unterstützen soll.
Das Poster soll mit dazu beitragen, dass die Frauen von diesem Angebot rege Gebrauch machen und damit die so genannten „frühen Frühgeburten“, die oft mit schweren gesundheitlichen Schäden des Kindes verbunden sind, vermieden werden können. Alle Verantwortlichen sind aufgerufen, sich für die weitere Verbesserung der Gesundheit unserer Kinder zu engagieren. Diese Aktion ergänzt die bereits vorhandenen Bemühungen und Maßnahmen so, dass alle Frauen in Thüringen die Möglichkeit haben, diesen Selbsttest durchzuführen. Die Kosten dafür werden bereits von den meisten Krankenkassen übernommen.
Das Poster kann von allen Interessierten kostenlos bestellt werden: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Referat 41, Werner-Seelenbinder-Straße 6, 99096 Erfurt, Telefon: 0361/3798611.
Es wird zudem von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen allen niedergelassenen Frauen- und Kinderärzten sowie den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt.