Arbeitshilfen zum Umgang mit anonymen Geburten im Freistaat Thüringen
Frauen, die sich auf Grund einer Schwangerschaft in einer Not- oder Konfliktsituation befinden,
muss geholfen werden. Die Situation kann so akut sein, dass die Schwangere als einzigen Lösungsweg für sich die Kindesaussetzung oder gar Kindestötung sieht.
Dem soll die Möglichkeit einer anonymen Geburt in extremen Ausnahmesituationen entgegenwirken und einen besseren Schutz der ungeborenen oder gerade geborenen Kinder sichern. Die vorhandenen umfangreichen Hilfsangebote in Thüringen greifen nicht erst bei der anonymen Entbindung, sondern können vor, während und nach einer Schwangerschaft in unterschiedlicher Weise von den Frauen in Anspruch genommen werden.
Vorrangiges landespolitisches Ziel ist es, durch wirksame präventive Arbeit
- dem Entstehen von Not- und Konfliktsituationen entgegenzuwirken,
- kritische Lebenssituationen durch Beratung und Hilfen zu lindern,
- letztlich eine anonyme Entbindung abzuwenden und
- Chancen für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen.
Denn unumstritten ist die Tatsache, dass den Argumenten für die Möglichkeit einer anonymen Geburt der Anspruch des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft entgegensteht.
Informieren Sie sich in den Arbeitshilfen zum Umgang mit anonymen Geburten herausgegeben vom Freistaat Thüringen. Das Dokument steht ihnen zum Download im PDF-Format zur Verfügung.
Broschüre: Arbeitshilfen zum Umgang mit anonymen Geburten im Freistaat Thüringen
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