Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Christine Lieberknecht, hat an Marga Frisch und Albrecht Feige die Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer Feierstunde übergeben.
Sozialministerin Christine Lieberknecht: „Albrecht Feige und Marga Frisch haben sich in hervorragender und überdurchschnittlicher Weise für ihre Mitmenschen eingesetzt. Sie sind Vorbilder für bürgerschaftliches Engagement. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz haben beide Persönlichkeiten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unserer freiheitlichen Demokratie geleistet.“
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- Marga Frisch erhält die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Marga Frisch aus Bischofferode ist Mitgründerin des Thüringer Landfrauenverbandes und insbesondere im Landfrauenverein Bischofferode aktiv. Ursprünglich aus einem Arbeitsmarktprojekt für Frauen Anfang der 90-er Jahre entstanden, hat sich in der Zwischenzeit eine Fülle von ehrenamtlichen Aktivitäten entwickelt. So werden Rentnerfrühstücke, Skat- und Romeegruppen, Kleinkindgruppen, Sportgruppe, Wanderungen und natürlich gemütliche Runden organisiert. Unter der Regie von Marga Frisch entstanden eine Volkstanzgruppe, eine Nähstube und eine Werkstatt zur Aufbereitung von Spielzeug, das an soziale Einrichtungen abgegeben wird. Frau Frisch wirkt darüber hinaus bei der Mitgestaltung von weiteren Aktivitäten, wie z.B. Vereinsveranstaltungen und Heimatfesten sowie bei der Vorbereitung und Ausgestaltung des Eichsfelder Bauernmarktes mit.
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- Begleitet von seiner Frau erhält Albrecht Feige das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Albrecht Feige aus Ingersleben organisiert seit mehr als 10 Jahren jährlich mehrere Hilfstransporte für bedürftige Menschen in Rumänien. Er unterstützt die Evangelische Kirchengemeinde in Timisoara, den Ort Hunedoara und das kleine Karpatendorf Balanu. Albrecht Feige ist es gelungen, durch Gespräche, Dia-Vorträge und Info-Stände viele Menschen von seiner Arbeit zu überzeugen und den „Arbeitskreis Rumänien“ ins Leben zu rufen. Herr Feige begleitet die Hilfstransporte persönlich und opfert dafür fast seinen gesamten Jahresurlaub. Darüber hinaus betreuen Albrecht Feige und der „Arbeitskreis Rumänien“ auch Menschen, die aus Rumänien nach Deutschland kommen, um hier zeitweise zu arbeiten.