Thüringer Arbeitsschutzpreis verliehen
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat in Erfurt im Rahmen des 21. Thüringer Arbeitsschutztages den diesjährigen Thüringer Arbeitsschutzpreis 2013 verliehen. In diesem Jahr ging der Thüringer Arbeitsschutzpreis „Johannes Bube“ (Medaille und 3.000 Euro Preisgeld) an das Gemeinschaftsprojekt IAB-Weimar gGmbH, Knorr Lärmschutztechnik GmbH Stadtroda, Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH und an die Firma Akzo Nobel Funktional Chemicals GmbH Greiz.
Sozialministerin Taubert sagte: „Ein gesundes und motivierendes Arbeitsumfeld ist inzwischen nicht nur eine wirtschaftliche Größe. Dazu zwingt auch der demographische Wandel. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist für viele Unternehmen eine neue Herausforderung. Sie ergänzt den klassischen Gesundheits- und Arbeitsschutz. Neben Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten müssen insbesondere die vielschichtigen sonstigen arbeitsbedingten Erkrankungen Eingang in betriebliche Präventionsarbeit finden. Dazu gehören die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen sowie die adäquate Gestaltung der betrieblichen Verhältnisse, um ältere Arbeitnehmern und leistungsgeminderte Beschäftigten einstellen zu können. Vor allem der Schutz und die Stärkung der Gesundheit gewinnen bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen immer mehr an Bedeutung.“
Mit dem Thüringer Arbeitsschutzpreis werden beim Arbeits- und Gesundheitsschutz herausragende Unternehmen im Freistaat geehrt. Der Preis ist nach dem Gothaer Arzt Johannes Bube (1687-1747) benannt. Bube gilt als Pionier der Arbeitsmedizin. Er hatte sich mit dem Zusammenhang von Arbeitsbedingungen, Lebensverhältnissen und Gesundheitszustand der Arbeiter in den Seeberger Sandsteinbrüchen beschäftigt.
Neben den beiden genannten Preisträgern erhielten die HASEC-Elektronik GmbH Wutha-Farnroda, die WIDIA GmbH Königsee, die Bayer Weimar GmbH sowie der Sandvik Tooling Supply Schmalkalden eine Anerkennungsurkunde mit einem Anerkennungsgeld in Höhe von 500 Euro.