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- Staatssektretär Dr. Hartmut Schubert auf der Regierungsmedienkonferenz
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert (SPD), hat anlässlich der Regierungsmedienkonferenz in der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt über die 9. Konferenz des Europäischen Netzwerkes Gentechnikfreier Regionen informiert. Diese findet unter dem Motto „Label ‚gentechnikfrei‘ – Was steckt drin?“ am 5. und 6. September 2012 im Thüringer Landtag statt.
Dr. Schubert sagte: „Das Hauptziel des Netzwerkes ist es, im europäischen Rechtsrahmen die Möglichkeit zu verankern, rechtsverbindlich gentechnikfreie Gebiete einrichten zu können. Es ist für den Freistaat eine große Ehre, die mittlerweile 9. Jahrestagung in Thüringen ausrichten zu können. Die Veranstaltung soll einen Diskussionsbeitrag zur Verbraucherperspektive hinsichtlich des Einsatzes von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der Nahrungsmittelproduktion leisten. Dazu sind Vertreter der Länder, des Bundes und der EU in den Diskussionsprozess eingebunden. Wir wollen damit auch dazu beitragen, auf allen Ebenen die Verbraucheraspekte besser in die Gentechnikpolitik einzubinden. Zugleich soll die Tagung helfen, die Thüringer Ziele eines gentechnikfreien Landbaus zu erreichen, zu unterstützen und darüber hinaus zukunftsweisende Perspektiven eröffnen.“
Hintergrund:
Derzeit besteht das Netzwerk aus 55 europäischen Regionen und Gebietskörperschaften. Thüringen war 2010 das einzige deutsche Bundesland, das diesem Netzwerk angehörte. Im Jahre 2011 trat dann Nordrhein-Westfalen bei. Schleswig-Holstein war 2003 Gründungsmitglied des Netzwerks, trat aber in der Zeit der großen Koalition aus CDU und SPD im Jahre 2005 aus. Die neue Landesregierung aus SPD, Grünen und SSW beschloss den erneuten Beitritt, der am 1. August 2012 vollzogen wurde.