Geflügelgrippe - Landesweite Aufstallung angeordnet

Aktuelle Thüringen-Karte zu Gebieten mit Aufstallpflicht für Geflügel

Link zur Karte: http://www.twisth.de/risikogebiete/risikogebiete.html

Die Thüringen-Karte enthält den aktuellen Stand zu Gebieten, in denen Aufstallpflicht für Geflügel gilt. Diese Informationen werden ständig aktualisiert

15. Februar 2017: Schaubild im Hinblick auf von Geflügelhaltern mindestens einzuhaltende Biosicherheitsmaßnahmen  (Quelle: FLI 02/2017)

Infografik Nutzgeflügel schützen, Bild: FLI

Infografik Geflügel schützen, Quelle: FLI
 

25. November 2016: Aktuelle Informationen des Friedrich-Loeffler-Instituts

Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5N8 in Deutschland, vom 25.11.2016

Merkblatt „Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleinhaltungen“, vom 25.11.2016

22. November 2016: Hinweise zur Einhaltung der Biosicherheit

2. Änderungserlass des Thüringer Sozialministeriums zur Aufstallung von Geflügel bei Geflügelpest

Hinweise und Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung (unter 1.000 Tiere) und Hobbyhaltungen,
erstellt vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

18. November 2016: Bundesministerium erlässt Eilverordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen

Die Geflügelpest in Deutschland breitet sich weiter aus. Die Situation verschärft sich bundesweit. In acht Bundesländern sowie in Hausgeflügelbeständen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind zahlreiche weitere Geflügelpestfälle bei Wildvögeln zu verzeichnen.

Das Bundeslandeswirtschaftsministerium hat darum heute weitere Maßnahmen zum Schutz der Hausgeflügelbestände durch eine Eilverordnung erlassen. Diese tritt am 21. November 2016 in Kraft. Mit der Verordnung werden auch kleinere Betriebe verpflichtet Biosicherheitsmaßnahmen zu treffen. Bisher gelten diese Vorgaben nur für Betriebe mit mehr als 1.000 Stück Geflügel.

Verordnung des Bundeslandeswirtschaftsministerium

1. Änderungserlass des Thüringer Sozialministeriums zur Aufstallung von Geflügel bei Geflügelpest

Medieninformation des Thüringer Sozialministeriums

11. November 2016: Vorsorgliche Stallpflicht für Geflügel auch in Thüringer Risikogebieten

Aufgrund der aktuellen Verbreitung des hochpathogenen Influenzavirus vom Subtyp H5N8 (HPAI H5N8) bei Wildvögeln in Polen, Ungarn, Österreich, Deutschland und in der Schweiz ist nach Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) von einem hohen Eintragsrisiko durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel auszugehen.

Diese Risikobewertung wird vom TMASGFF für den Freistaat Thüringen geteilt. Ein besonders hohes Risiko einer Ansteckung mit dem gefährlichen Virus besteht für im Freien gehaltenes Geflügel in der Nähe von Wasservogelrast- und -sammelplätzen.

Aus diesem Grund hat das TMASGFF hat heute die Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, umgehend risikobasiert die zur Aufstallung von Geflügel (Stallpflicht) und zur Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen erforderlichen Vorbereitungen und Anordnungen zu treffen.

Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter werden aufgefordert, den Gesundheitszustand ihrer Tiere gewissenhaft und regelmäßig zu kontrollieren. Bei Auffälligkeiten ist eine Tierärztin oder ein Tierarzt zu Rate zu ziehen. Außerdem werden alle Geflügelhalter aufgefordert die Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Geflügelhaltungen zu überprüfen. Auf folgende Punkte ist besonders zu achten:

  • Besucherverkehr ist auf das unerlässliche Mindestmaß zu beschränken, betriebseigene Schutzkleidung ist sinnvoll, Schuhe sollten gewechselt oder gereinigt und desinfiziert werden, vor dem direkten Kontakt mit den Tieren ist eine hygienische Reinigung der Hände durchzuführen.
  • Für Freilandhaltungen gilt, dass diese möglichst unattraktiv für Wildvögel gestaltet sind, d.h. dass kein Zugang für Wildvögel zu Futter und Oberflächenwasser besteht. Futter- und Einstreulager müssen effektiv vor Vogeleinflug und Verunreinigungen geschützt werden.
  • Wer tote Vögel findet, sollte sich an das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wenden. Um jede noch so kleine Möglichkeit einer Ansteckung des Menschen und die unabsichtliche Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, werden Spaziergänger dringend gebeten, tote Vögel nicht anzufassen. Hunde sollten in Gebieten nahe dem Wasser an der Leine geführt werden.

Beim aviären Influenzavirus handelt es sich um eine für Geflügel stark krankmachende Variante. Infektionen von Menschen mit diesem Subtyp sind laut Friedrich-Loeffler-Institut bislang weltweit nicht nachgewiesen worden.

Zusätzliche Informationen sind in dem aktuell vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) veröffentlichten Informationen mit wichtigen Hinweisen zu AI-Schutzmaßnahmen zu finden, die ab sofort unbedingt von jedem Halter von Geflügel zu beachten sind.

Erlass Aufstallung Thüringer-Risikogebiete HPAI H5N8 (312.8 kB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Schutz vor H5N8, Anmerkungen zur Vermeidung der Verbreitung der Geflügelpest (577.3 kB)
Herausgeber: Friedrich-Löffler-Institut (FLI)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI), Geflügelpest, „Vogelgrippe“ (1.2 MB)
Herausgeber: Friedrich-Löffler-Institut (FLI)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Kurzinformation zu Influenzainfektionen bei Geflügel und Wildvögeln (92.8 kB)
Herausgeber: Friedrich-Löffler-Institut (FLI)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Informationen zur klassischen Geflügelpest (756.5 kB)
Herausgeber: Friedrich-Löffler-Institut (FLI)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

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