Strategische Sozialplanung

Sozialplanung ist primär Kommunalpolitik. In den Kommunen, im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen, werden Umfang und Qualität der sozialen Versorgung über alle Alters- und Lebensbereiche hinweg konkret erlebt. Das gilt für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, kranke und behinderte Menschen, ansässige und zuwandernde Bevölkerung. Deren Lebensqualität definiert sich stets in ihrem Wohnumfeld. Folgerichtig erfolgt die Umsetzung von Sozialpolitik primär in den Kommunen. Gesetzliche Grundlagen hingegen bilden Landes- und Bundesgesetze.

Der überörtlichen Sozialplanung kommt damit eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen Kommunen, Landkreisen und Landes- bzw. Bundesebene sowie zwischen den öffentlichen und freien Trägern auf allen Ebenen zu, um eine effiziente und transparente Steuerung der Sozialpolitik zu sichern.

Innerhalb einer Landesregierung richtet sich strategische Sozialplanung

  • an die Kommunen und freien Träger bis hin zu den Betroffenen in einem zu organisierenden systematischen Dialog unterstützend und fördernd nach außen,
  • im Ergebnis der Bedarfsermittlungen, Evaluationen und des Dialogs als Beratungsgrundlage für politische Entscheidungsprozesse der Landesregierung nach innen. Dies geht im Ergebnis eines Planungsprozesses häufig über den unmittelbaren Geschäftsbereich des TMASGFF hinaus (z.B. bei der Wohnversorgung und der Arbeitsplatzbeschaffung).

Strategische Sozialplanung umfasst Recherchen, Analysen und Prognosen sowie die Erarbeitung von Strategien und Vorschlägen u.a. zu folgenden Themen:

  • Armutsentwicklung und soziale Versorgung
  • Behindertenhilfe
  • Pflege und Betreuung
  • Familienförderung
  • Altenhilfe
  • Sozialhilfe/Bedarfsorientierte Mindestsicherung
  • Soziale und berufliche Reintegration
  • Sucht- und Drogenhilfe

 

 

Umsetzung Armutsprävention
Übersicht zur Umsetzung der ESF-Armutspräventionsrichtlinie in Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten

Fördergegenstand 2.1:

  • Planungskoordinatorinnen und -koordinatoren/Entwicklung von lokalen Armutspräventionsstrategien

Fördergegenstand 2.2:

  • ThILIK - Thüringer Initiative für lokales Integrationsmanagement in Kommunen
  • ThINKA - Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung

Strategische Sozialplanung - Informationsblatt (241.7 kB)
Übersicht zu Schnittstellenfunktionen im Bereich der strategischen Sozialplanung im TMASGFF und den Bestandteilen der ESF-Armutspräventionsrichtlinie
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Fachliche Empfehlungen zur Beteiligung der regionalen Akteure an Sozialplanungsprozessen (304.2 kB)
Anliegen des Papiers ist es, fachliche Empfehlungen zur Gestaltung des Planungsprozesses im Hinblick auf die Beteiligung regionaler Akteure zu geben. Der Fokus wird hierbei auf die Erstellung lokaler Armutspräventionsstrategien gesetzt.
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

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