27.07.2017
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

27.07.2017

Land fördert Aussichtsturm „Noahs Segel“ in der Hohen Rhön mit 1,1 Millionen Euro

Tiefensee: Neues Wahrzeichen der Rhön / Sommerrundtour macht Station in Dermbach, Kaltennordheim und Kaltensundheim

Am 6. August soll sie offiziell eröffnet werden – die Aussichtsplattform „Noahs Segel“ auf dem 813 Meter hohen Ellenbogen, einem Berg in der thüringischen Rhön. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hatte im Rahmen seiner „Sommerrundtour 2017“ heute Gelegenheit, den 21 Meter hohen Turm in geschwungener Holz-Stahl-Konstruktion und das daran anschließende, 45 Quadratmeter große Besucherzentrum zu besuchen, das über Geologie, Flora und Fauna der Rhön informiert und zugleich als Schutzhütte und Rastplatz für Wanderer dient. Das Wirtschaftsministerium hat den Bau mit insgesamt 1,1 Millionen Euro gefördert, die Gesamtkosten des Vorhabens beliefen sich auf 1,2 Millionen Euro. Einen symbolischen Scheck über die Fördersumme übergab der Minister heute an Manfred Beez, Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft „Hohe Rhön“.

„‘Noahs Segel‘ hat das Zeug dazu, ein neues Wahrzeichen der Rhön zu werden“, sagte Tiefensee heute bei seinem Besuch. Insgesamt habe die Region in den letzten Jahren eine positive touristische Entwicklung zu verzeichnen, allein in den ersten vier Monaten 2017 um mehr als vier Prozent. „In der Rhön gelingt es hervorragend, sich über Ländergrenzen hinweg als eine zusammenhängende Natur-, Kultur- und Urlaubsregion zu präsentieren und zu vermarkten“, sagte Tiefensee, der auf seiner Sommerrundtour am heutigen Tag u.a. in Dermbach, Kaltennordheim und Kaltensundheim Station gemacht hatte. Am Abend stand dann die Eröffnung des 117. Deutschen Wandertags in Eisenach auf dem Tourprogramm.

Mit einem einheitlichen Erscheinungsbild und aufeinander abgestimmten regionalen Tourismuskonzepten habe sich die Rhön zu einem echten Touristenmagneten entwickelt. „Auch hier liegt das Erfolgsgeheimnis wieder in einer engen Kooperation der touristischen Akteure ohne Kirchturmdenken und lokale Egoismen sowie in besonderen, innovativen Ideen und Angeboten“, so der Minister. „Das bestärkt mich in der Auffassung, dass wir uns im Tourismus verstärkt um die Angebotsentwicklung und straffere Organisationsstrukturen kümmern müssen.“

Der Aussichtsturm „Noahs Segel“ gehört zum touristischen Großprojekt „Aktiverlebnis Grenzerfahrung“, das durch das Wirtschaftsministerium und den Landkreis Schmalkalden-Meiningen gefördert wurde. Weitere Bestandteile sind die Arche Rhön auf dem Weidberg in Kaltenwestheim, der durch den 2015/ 2016 entstandenen Entdeckerpfad „Hohe Rhön“ mit dem Ellenbogen verbunden wird.

Diese und weitere touristische Vorhaben – u.a. den Radwegebau und Einrichtungen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze – in der thüringischen Rhön hat das Land zwischen 2013 und 2016 mit insgesamt 4,1 Millionen Euro unterstützt. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf 4,7 Millionen Euro.

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