25.09.2017
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

25.09.2017

Tiefensee: Thüringen Wachstumsspitzenreiter in Ostdeutschland

Wirtschaftlicher Aufschwung setzt sich 2017 fort

Die Wirtschaft in Thüringen ist weiter im Aufwind. Nach erster vorläufiger Berechnung des Thüringer Landesamts für Statistik ist das Bruttoinlandsprodukt im Freistaat – d.h. der Gesamt­wert aller hergestellten Waren und Dienstleistungen – im ersten Halbjahr 2017 um 1,7 Prozent gestiegen. Damit liegt Thüringen (gleichauf mit Hessen und Schleswig-Holstein) im Mittelfeld der Bundesländer.

 

„Thüringen ist Wachstumsspitzenreiter unter den ostdeutschen Ländern“, hob Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hervor. Zugleich deute der vergleichsweise deutliche Anstieg der Wirtschaftsleistung im Freistaat darauf hin, dass sich die Expansion der Thüringer Wirtschaft auch im Gesamtjahr 2017 weiter fortsetzen werde. Der solide Wachstumstrend der Thüringer Wirtschaft halte nunmehr bereits das fünfte Jahr in Folge an. Und auch mittelfristig verzeichnet Thüringens Wirtschaft eine überdurchschnittliche Bilanz: So ist die Thüringer Wirtschaft von 2010 bis 2016 um 26,2 Prozent gewachsen; das Wachstum lag damit um fünf Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (21,4 Prozent). Dies habe dazu geführt, dass Thüringen auch in anderen Bereichen deutlich aufhole. So sind die Bruttolöhne und ‑gehälter zwischen 2010 und 2016 um 19,6 Prozent und damit deutlich über dem bundesdeutschen (14,2 Prozent) und dem Schnitt der ostdeutschen Flächenländer (17,3 Prozent) angestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,9 Prozent und Thüringen damit inzwischen auf Platz 6 aller Bundesländer (Bundesdurchschnitt: 5,7 Prozent, ostdeutsche Länder: 7,4 Prozent).

 

Zum wirtschaftlichen Aufschwung im Land trage nicht zuletzt die Industrie bei: So sind die Industrieumsätze zuletzt um 4,2 Prozent und damit etwa im Schnitt Deutschlands insgesamt (+5,3 Prozent) und deutlich über dem Durchschnitt Ostdeutschlands (+2,9 Prozent) gewachsen. Auch der Baubereich, der sich noch im vergangenen Jahr eher wachstumsschwach präsentiert hatte, weist aktuell wieder deutlich steigende Umsätze (+6,2 Prozent) und ein deutliches Plus beim Auftragseingang (+5,1 Prozent) auf.

 

Er gehe davon aus, dass das Wirtschaftswachstum Thüringens sich auch im laufenden Jahr im Bundestrend bewegen werde, sagte Tiefensee weiter. Nach den aktuellen Prognosen sei demnach eine Größenordnung zwischen einem und zwei Prozent Wachstum auch für Thüringen realistisch. Der Minister mahnte allerdings auch zu Vorsicht. „Zukünftiger Erfolg ist nicht selbstverständlich.“ Die Thüringer Wirtschaft müsse in den nächsten Jahren innovativer und auch internationaler werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, stehe den Unternehmen in der laufenden EU-Förderperiode noch ein breites Angebot an Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Es sei wichtig, diese Möglichkeiten jetzt zu nutzen, da die Förderung nach dem Jahr 2020 sehr wahrscheinlich eingeschränkt werden müsse.

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