Pressestimmen

Der am 2. April vorgestellte Entwurf des Zukunfts- und Innovationsprogramms wird lebhaft diskutiert.
Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Plädoyer für eine intensivierte Zusammenarbeit der Städte Erfurt, Jena und Weimar. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Fusion der Städte, gegen die sich viele kritische Stellungnahmen richten, sondern um den Ausbau von Kooperationen z. B. in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Raumentwicklung über das im Rahmen der existierenden „Impulsregion“ realisierte Maß hinaus. Dieser Ansatz stößt auf viel positive Resonanz, wie aktuelle Stimmen zu dem Programmentwurf zeigen:


 
„Thüringen ist besonders stark kleinstädtisch strukturiert, was fehlt, ist ein Magnet. Wenn man in Thüringen eine Konzentration der Ressourcen hinbekommen könnte, dann sind es diese drei Städte. Hinzu kommt die schrumpfende Bevölkerung. Dieser Entwicklung muss man einfach Rechnung tragen.“ (Professor Michael Fritsch, Universität Jena, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)
 
„Ich bin dafür, dass wirtschaftliche Kraftzentren entstehen. Der Rest des Landes darf aber nicht vergessen werden.“ (Harald Zanker, Landrat Unstrut-Hainich-Kreis, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)
 
„Die Agenda des Ministers klingt interessant. Die Handlungsfelder aus seiner Sicht werden benannt, und ich freue mich jetzt auf konkrete Umsetzungsvorschläge.“ (Thomas Spielmann, Bürgermeister Heiligenstadt, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)
 
„Eine starke Impulsregion ist das Fundament für ein starkes Thüringen.“ (Albrecht Schröter, Oberbürgermeister Jena, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)
 
„Erfurt, Weimar und Jena würden sich gut ergänzen. Ich finde diese Idee super. Vor allem kulturell, historisch und wirtschaftlich würde es Vorteile bringen. Schön wäre es natürlich, wenn noch mehr Städte einbezogen würden, aber das ist wohl eher unrealistisch.“ (Julia Marx, Studentin, Bad Langensalza, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)
 
„Zusammenarbeit ist immer gut. Die kommunale Selbstverwaltung sollte in den Städten bleiben, aber kulturelle Kooperationen kann ich mir gut vorstellen. Es würde sicher auch touristische Vorteile mit sich bringen.“ (Sandra Murr, Mediengestalterin, Ingersleben, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)
 
„Ich finde es gut. Ich studiere in Weimar, muss aber für einige Kurse nach Erfurt. Würden die Städte kooperieren, wäre das auch für die Studenten besser. Ein guter Anfang ist das neue Semesterticket, mit dem Studenten in den drei Städten den Nahverkehr nutzen können.“ (Franziska Böcking, Studentin, Erfurt, in der Thüringer Allgemeinen vom 3. April)