Zukunft kommt nicht von allein - Zukunftsdiskurs Thüringen 2020

Am 2. April hat der Thüringer Wirtschaftsminister, Matthias Machnig, in Erfurt das Zukunfts- und Innovationsprogramm Thüringen 2020 (ZIP 2020) vorgestellt. Dieses Programm beschreibt die wirtschaftspolitischen Herausforderungen für Thüringen sowie Leitlinien für ein Transformationsprogramm, die schließlich in einem 8-Punkte-Plan für eine Zukunftsagenda münden. „Zukunft kommt nicht von allein, sie muss gestaltet werden“, sagte Machnig. „Daher möchte ich mit allen Akteuren aus Zivilgesellschaft und Politik, aus Wirtschaft, Wissenschaft und von den Gewerkschaften in den kommenden Monaten eine breite Zukunftsdebatte führen.“ Das Zukunfts- und Innovationsprogramm soll als Diskussionsgrundlage dafür dienen.

„Taktgeber und Zentrum aller Elemente des Zukunfts- und Innovationsprogramms für Thüringen muss eine Wachstums- und Wohlstandsagenda sein“, sagte der Minister. Zu den zentralen wirtschaftspolitischen Herausforderungen, die das ZIP 2020 diskutiert, zählt der Ausbau Ost. Wie soll der Ausbau Ost künftig gestaltet und die Wertschöpfungslücke zwischen Thüringen und den westlichen Bundesländern geschlossen werden? Gleich darauf folgt das Thema „Gute Arbeit“: Nur jeder 5. Betrieb in Thüringen ist tarifgebunden, der Anteil der Löhne unter 8,50 Euro Stundenlohn ist im Freistaat am höchsten. „Wir müssen der Arbeit ihren Wert zurückgeben“, heißt es im ZIP 2020. Wie können gute Arbeitbedingungen und faire Löhne in den kommenden Jahren sichergestellt werden? Und schließlich sollen auf den demografischen Wandel, die Herausforderungen der Globalisierung und die Sicherstellung eines ausreichenden Landeshaushaltes Antworten gefunden werden.

 

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Download Zukunfts- und Innovationsprogramm Thüringen 2020 (ZIP 2020)

Download Kurzfassung des ZIP 2020

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