27.06.2012
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Neue Flächen für Unternehmen im Altenburger Land

Wirtschaftsminister übergibt Industriestandort Schmölln-Gößnitz

Das Altenburger Land verfügt über einen neuen Industriestandort: Wirtschaftsminister Matthias Machnig übergab heute ein rund 29 Hektar großes Areal zwischen Schmölln und Gößnitz. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hatte die Erschließung mit 6,2 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt 7,1 Millionen Euro. „Diese Fläche bietet Platz für weiteres Unternehmens- und Beschäftigungswachstum in der Region“, sagte Machnig.

Der Standort „Schmölln-Gößnitz“ war in interkommunaler Kooperation der beiden Städte entwickelt worden. „Mit dem voll erschlossenen Industriegebiet bietet die Region at­traktive Rahmenbedingungen für Investoren und Unternehmen“, sagte der Minister. Die Erschließungsarbeiten liefen seit 2008. Dabei wurden Straßen modernisiert und neue Versorgungsleitungen verlegt. Das Industriegebiet verfügt über eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz: Die Autobahn A4 ist nur fünf Kilometer entfernt und über gut ausgebaute Landstraßen zu erreichen.

Die Nachfrage nach Gewerbeflächen durch Investoren war in der Vergangenheit enorm gestiegen. Zwei vorhandene Gewerbegebiete sind inzwischen bis auf kleine Restflächen voll belegt. Auch laut Industriestatistik kann die Region einen wirtschaftlichen Aufwärtstrend verzeichnen: Beim Industrieumsatz schnitt der Landkreis mit einem Wachstum von 55,8 Prozent im mittelfristigen Vergleich zum Jahr 2005 besser ab als Thüringen insgesamt (34,5 Prozent), ebenso verhält es sich mit der Industriebeschäftigung, die seit 2005 um 26,9 Prozent und damit überdurchschnittlich gestiegen ist (Thüringen gesamt: 16,1 Prozent).



Stephan Krauß
Pressesprecher

27.06.2012