Kalamitätsnutzungen in Forstbetrieben
Kalamitätsnutzungen in Forstbetrieben sind Holznutzungen, die infolge höherer Gewalt entstanden sind. Diese unplanmäßigen Nutzungen werden durch Eis-, Schnee-, Windbruch oder Windwurf, Insektenfraß oder ein anderes Naturereignis, das in seinen Folgen den angeführten Ereignissen gleichkommt, verursacht. Für Kalamitätsnutzungen kommen unter bestimmten Voraussetzungen ermäßigte Steuersätze nach § 34b EStG zur Anwendung. Eine wesentliche Voraussetzung ist die unverzügliche Meldung der geschätzten Schadholzmenge vor der Aufarbeitung (Voranmeldung) sowie die Meldung über die Abrechnung der aufgearbeiteten Schadholzmenge (Massennachweis). Für diese Meldungen stellt die Thüringer Finanzverwaltung die folgenden Formulare zur Verfügung:
Voranmeldung von Kalamitätsnutzungen
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Massennachweis von Kalamitätsnutzungen
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