Thüringer Straße der Menschenrechte und Demokratie

Jena
Thüringer Straße der Menschenrechte und Demokratie, Jena

Eisenberger Kreis / Physikerball 1956

Jena

1956 fand an der Universität Jena der jährliche Physikerball statt, der mit antistalinistischen Kabaretttexten und seinem Bühnenmotto zur Protestveranstaltung wurde. Er nahm Bezug auf den ungarischen Volksaufstand, die sowjetische Stalin-Kritik und Ulbrichts Personenkult.

Maßgebliche Mitorganisatoren des Physikerballs gehörten dem „Eisenberger Kreis“ an. Diese seit 1953 gewachsene, studentische Widerstandsgruppe geht zurück auf Eisenberger Oberschüler. Sie organisierten und verteilten Flugblätter, riefen zum Wahlboykott und anderen  Protestaktionen auf.

1958 wurden 24 von 40 verhafteten Akteuren des „Eisenberger Kreises“ und der Jenaer Studentenopposition mit Zuchthausstrafen bis zu 15 Jahren verurteilt.
 

Ansprechpartner
Detlef Himmelreich detlef.himmelreich{at}freenet{punkt}de
Tel.: 036427 / 711 60

Weiterführende Informationen

„Eisenberger Kreis“, bei: Robert-Havemann-Gesellschaft

Der Physikerball an der Universität Jena“, bei: Robert-Havemann-Gesellschaft

Wikipedia-Eintrag zum „Eisenberger Kreis“

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