14.02.2013 14:40 Uhr

Veranstaltungen

Fachkonferenz Rechtsraum Europa410
Foto: FES

 

 Forum Justiz mit Prof. Dr. Gerald Spindler, Georg-August-Universität Göttingen

Für die erste Veranstaltung der Reihe „Forum Justiz“, die sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit dem Thema „Internet und Recht“ befasst, konnte mit Prof. Dr. Gerald Spindler einer der führenden Experten auf dem Gebiet des Internetrechts gewonnen werden. Das Thema seines Vortrags lautet:

 
„Alles möglich, nichts privat? Persönlichkeitsschutz im Internet.“
 

Die Veranstaltung findet statt am 

Montag, dem 25. Februar 2013, um 19.00 Uhr,
im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt, Raum Staupitz/Lang,
Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt,
 
 
Prof. Dr. Gerald Spindler hat mit seinem Gutachten für den Deutschen Juristentag 2012 die Grundlage für die aktuelle juristische Diskussion um die Persönlichkeitsrechte und ihren Schutz im Internet gelegt. Unter Auswertung der sich hieran anschließenden Diskussion wird er wesentliche Problembereiche des Persönlichkeitsschutzes im Internet aufzeigen und mögliche Lösungsansätze darstellen.
 

Curriculum Vitae Prof. Dr. Gerald Spindler

Prof. Dr. Gerald Spindler, Dipl.-Ökonom, geboren 1960, hat Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt a.M., Hagen, Genf und Lausanne studiert und beide Staatsexamina absolviert. Nach einer Assistentenzeit bei Prof. Dr. Mertens, Frankfurt, sowie am Institut für Internationales und Ausländisches Wirtschaftsrecht, Frankfurt, promovierte er 1993 mit einer rechtsvergleichenden Arbeit über das Thema "Recht und Konzern". Aufgrund seiner Habilitation, die 1996 mit einer Arbeit über „Unternehmensorganisationspflichten“ erfolgte, wurde ihm die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Arbeitsrecht verliehen.

Herr Prof. Dr. Spindler ist seit 1997 nach Ablehnung von Rufen an die Universitäten zu Köln, Bielefeld, Frankfurt sowie die ETH Zürich Ordinarius für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung, Multimedia- und Telekommunikationsrecht an der Universität Göttingen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig einerseits mit Rechtsfragen des E-Commerce bzw. Internet- sowie Telekommunikationsrechts, des Urheber- und Immaterialgüterrechts, andererseits mit Problemen des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts.

Er ist Vorsitzender und Mitglied in zahlreichen Beiräten und hat sowohl den deutschen als auch den europäischen Gesetzgeber in verschiedenen Fragen der Informationsgesellschaft und des Aktien- und Kapitalmarktrechts beraten.  An der Fakultät war Herr Spindler 2000/2001 Dekan und 2002 bis 2004 Finanzdekan. Herr Spindler ist zudem Mitglied der Akademie der Wissenschaften sowie stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Publikationsfragen der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.

Anmeldeformular zur Veranstaltung
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Links zu Veröffentlichungen Herrn Prof. Dr. Gerald Spindler

http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2011/Spindler_habil.pdf

http://www.univerlag.uni-goettingen.de/OA-Leitfaden/oaleitfaden_web.pdf

http://lehrstuhl-spindler.uni-goettingen.de/extern/ross/downloads/studie_final.pdf

http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2006/mediation.pdf

http://www.ict-virtuallife.eu/public/TrustVWs_UCMedia2009/trustvws2009_slides_spindler.pdf

http://www.uni-goettingen.de/de/308325.html

http://www.uni-goettingen.de/de/308326.html

http://www.boeckler.de/pdf/mbf_gutachten_spindler_2008.pdf

http://www.uni-goettingen.de/de/322801.html

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a06/anhoerungen/archiv/40_Urheberrecht/04_Stellungnahmen/Stellungnahme_Spindler.pdf

Information zur Veranstaltungsreihe FORUM JUSTIZ
Das FORUM JUSTIZ ist eine renommierte Veranstaltungsreihe des Thüringer Justizministeriums. Ein bis zwei Mal jährlich lädt der Justizminister Expert/innen oder Persönlichkeiten unserer Zeit als Referenten zu einem aktuellen (rechts-)politischen Thema nach Erfurt ein, um es mit Repräsentant/innen aus Justiz, Politk, Wirtschaft, Kultur, Kirche, Medien und der interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren und Perspektiven aufzuzeigen.