06.03.2013 09:54 Uhr

Frühere, fortwirkende unbekannte Strukturen der Aufklärungs- und Abwehrdienste der ehemaligen DDR

 QuelleWappen des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR, Quelle: Verfassungsschutz

 

Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz ist seit seiner Gründung 1991 auch damit betraut, "frühere, fortwirkende unbekannte Strukturen und Tätigkeiten der Aufklärungs- und Abwehrdienste der ehemaligen DDR" aufzuklären. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Thüringer Verfassungsschutzgesetz ( ThürVSG § 2 Absatz 1 Ziffer 6). Ähnliche Regelungen gibt es auch in den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Damit wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass es dort die Notwendigkeit gab, die Arbeit der DDR-Dienste, allen voran das MfS, aufzuarbeiten. Zudem gab es damals Verdachtsmomente , dass sich ehemalige Angehörige dieser Dienste zusammenschlossen, um Ihre geheime Arbeit fortzusetzen.

Die Überprüfung entsprechender Hinweise im Freistaat Thüringen in den letzten Jahren hat jedoch keine konkreten Erkenntnisse über die Existenz und dieTätigkeit der früheren DDR-Nachrichtendienste oder ähnlicher staatsnaher Einrichtungen.ergeben. Dies wird auch durch den aktuellen Verfassungsschutzbericht bestätigt.