Verfassungsschutz beteiligte sich am „Wirtschaftsschutz-Forum Thüringen 2016“

Wirtschaftsschutz-Forum 2016
Hartmut Carl vom ASW-M begrüßt den Präsidenten des AfV Stephan Kramer

Verfassungsschutz beteiligte sich am „Wirtschaftsschutz-Forum Thüringen 2016“

 

Ende November 2016 richtete die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Mitteldeutschlands e.V. (ASW-M) eine gemeinsame Fachtagung mit den Thüringer Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern in Erfurt aus. Daran beteiligte ich auch das Amt für Verfassungsschutz beim Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales (AfV).

 

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Mitteldeutschland e.V., Sitz in Jena, ist ein für die Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gemeinnütziger Verband zur Förderung der Sicherheit, zur Verbreitung und Vertiefung des Sicherheitsgedankens in der gewerblichen Wirtschaft. Der satzungsmäßige Zweck des ASW-M ist es, "... seine Mitglieder in allen Fragen der Sicherheit zu beraten und zu unterstützen, gegenüber anderen Verbänden und Behörden zu vertreten und die hierfür notwendigen Kontakte zu unterhalten.

Die Fachtagung wurde mit einem Vortrag des Thüringer Verfassungsschutzpräsidenten Stephan J. Kramer mit dem Titel „Spionage eine Gefahr für die Thüringer Wirtschaft?“ eröffnet. Er wies darauf in, dass insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen in Thüringen Ausspähungsziel fremder Nachrichtendienste sein können.

Die Veranstaltung stieß bei den Teilnehmern auf große Resonanz. Die nachrichtendienstliche Erfahrung zeigt, dass häufig nicht nur Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Wirtschaft, in Behörden und staatlichen Institutionen selbst von Spionageaktivitäten betroffen sind, sondern vielmehr alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ziel der Veranstaltung war, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung für das Thema zu sensibilisieren und Schutzmechanismen aufzuzeigen. Verfassungsschutzpräsident Kramer betonte in seinem Beitrag: „Spionage ist auch heute noch ein sehr aktuelles Thema, das die Verantwortlichen in der Thüringer Wirtschaft und in den Behörden nicht vernachlässigen dürfen. Potenziell sind alle Bereiche, in denen Entscheidungen vorbereitet, getroffen und umgesetzt werden, von klassischer und elektronischer Ausspähung bedroht."

In den weiterenVorträgen der Referenten wurde eindrucksvoll dargestellt, wie auch heute noch, im digitalen Zeitalter, fremde Nachrichtendienste Spionageaktivitäten mit konservativen Mitteln entfalten. In Sozialen Medien kann das persönliche Umfeld möglicher Opfer für unbemerkte Anwerbungen ausgeforscht werden, um so an sensible Informationen zu gelangen. Die Methodik von Spionageaktivitäten hat sich in den vergangen Jahren jedoch weiter erkennbar gewandelt. Neben der klassischen Spionage rückt zunehmend das Thema Cyber-Angriffe in den Fokus der Sicherheitsbehörden.

 

 

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