In Thüringen zu Hause

Minister Poppenhäger heißt Neubürger und Neubürgerinnen beim Einbürgerungsfest willkommen

Zum zweiten Mal empfing Thüringens Minister für Inneres und Kommunales Dr. Holger Poppenhäger am Donnerstag (27. Oktober 2016) neu eingebürgerte Thüringerinnen und Thüringer mit ihren Familienangehörigen im Kaisersaal Erfurt. „Mit der Einbürgerungsfeier habe ich die Möglichkeit, all denen meinen Dank, aber vor allem meine Anerkennung und Wertschätzung auszusprechen, die sich für ein Leben in Thüringen als deutsche Staatsbürger entschieden haben“, begründete Poppenhäger das Einbürgerungsfest. Der Minister gratulierte rund 100 Neubürgern ganz herzlich zu ihrer Entscheidung, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. „Die Neubürger sind mit ihren Lebenserfahrungen, ihrem Wissen und Können ein Gewinn für unsere Gesellschaft“, honorierte der Minister die Ehrengäste. 

Gruppenfoto mit den Neubürgern
Innenminister Poppenhäger begrüßte am 27. Oktober 2016 rund 100 Neubürger beim Einbürgerungsfest im Erfurter Kaisersaal. Foto: TMIK/Marcus Scheidel

Die zum Teil schon seit Jahren in Thüringen lebenden Neubürger kamen aus insgesamt 41 Ländern nach Deutschland, unter anderem aus Polen, der Ukraine, aus dem Iran, aus Ungarn, der Türkei, Rumänien, Kamerun, Brasilien oder dem Irak. Sie haben bereits in ihren Heimatländern oder in den vergangenen Jahren im Freistaat ihre beruflichen Qualifikationen erworben und sind beispielsweise als Ärzte, Lehrkräfte, Musiker, Erzieher, Handwerker oder Juristen tätig. Andere Neubürger befinden sich noch in der beruflichen oder schulischen Ausbildung. 

Rede des Innenministers

Mit dem Einbürgerungsfest setzt der Innenminister ein Signal für gelebte Willkommenskultur. „Thüringen ist ein weltoffenes und tolerantes Bundesland“, erklärte Poppenhäger und rief die Neubürger dazu auf, jeweils das Beste aus ihrem Herkunftsland einzubringen – zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland und damit auch zum Wohle Thüringens und seiner Bewohner. Dabei ermunterte er die Eingebürgerten, sich in Vereinen, Freiwilligen Feuerwehren, kirchlichen Gruppen, Gesangs-, Tanz- und sonstigen Vereinen zu engagieren: „Bringen Sie eine bunte Vielfalt in unser Leben“, sagte der Minister.

Die Musikschule Erfurt sorgte für die Musik

Neben Vertretern des Thüringer Volkshochschulverbandes, die mit Integrationskursen, Sprach- und Einbürgerungskursen entscheidend zur Integration beitragen, folgten auch Vertreter der Einbürgerungsbehörden der Einladung des Ministers in den Erfurter Kaisersaal. Als Vertreterin für die Neubürger sprach Zoya Aslanyan zu den Gästen der Veranstaltung. Die gebürtige Armenierin ließ mit ihrer Rede die Gäste an ihren persönlichen Erfahrungen teilhaben. Musikalisch wurde die Feier von multikulturellen Arrangements der „well blech bigband“ der Musikschule Erfurt. 

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Rednerin Zora Alsanyan kam vor über 20 Jahren als Flüchtling nach Deutschland. In ihrer Rede berichtete Sie den Gästen, wie sie und ihre Kinder ein Teil unserer Gesellschaft wurden und in Stadtroda eine neue Heimat gefunden haben. Für ihre bewegenden Worte dankte ihr Minister Poppenhäger.

Im vergangenen Jahr wurden in Thüringen insgesamt 549 Bürger aus Europa (241), Asien (223), Afrika (46) und Amerika (34) neu eingebürgert. Die Hauptherkunftsländer waren unter anderem Vietnam (47), die Ukraine (45), die Türkei (39), Aserbaidschan (31), der Irak (29), Polen (27), Russland (26) und Syrien (24). Weiter zählten 5 Staatenlose zu den Eingebürgerten aus 2015. Im Jahr 2014 lag die Zahl der Eingebürgerten bei 513 Personen, 2013 bei 504 Personen.

Heute haben die Neubürger ihren Wohnsitz zum Beispiel in Erfurt (123), Jena (43), Weimar (20) und Eisenach (17). 

Rede des Innenministers zum Einbürgerungsfest im Oktober 2016 (172.1 kB)
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Mehr Fotos vom Einbürgerungsfest 2016
Über diesen Link gelangen Sie zur Facebook-Seite des Ministeriums.

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