Polizeihunde auf Spurensuche

Am Donnerstag (27. Juli 2016) besuchte Thüringens Innenstaatssekretär Udo Götze die bei der Landespolizeiinspektion Gera stationierte Diensthundestaffel Ostthüringen. Auf dem Gelände der Polizei erklärten die Kollegen die verschiedenen Einsatzgebiete der Spezialhunde und demonstrierten die Arbeitsweise der Fährten-, Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde. „Der persönliche Einsatz der Hundeführer und die Arbeit der Hunde ist nicht hoch genug anzurechnen. Sie sind auf alle Einsatzlagen vorbereitet und tragen zu unser aller Sicherheit bei“, erklärte der Staatssekretär. 

Diensthundeführerin Franziska Fischer mit ihrem Wegbegleiter Duke auf Spurensuche.
Franziska Fischer mit ihrem Polizeihund Duke auf Spurensuche. Die Spürnasen der Fährtenspürhunde sind bei etwa 60 Prozent aller Einsätze gefragt, vor allem bei der Vermisstensuche und bei schweren Diebstählen.

Mit 26 Hundeführern ist die  Diensthundestaffel Ostthüringen gut aufgestellt. Momentan besteht sie aus acht Fährten- und fünf Sprengstoffspürhunden sowie fünf Rauschmittelspürhunden, zwei Brandmittelspürhunden und einem Leichenspürhund. 22 der insgesamt 24 Tiere stehen als Schutzhunde (duale Verwendung) zur Verfügung. Drei weitere befinden sich derzeit noch in der Ausbildung.

Hund findet Drogen
Schutz- und Rauchgiftspürhund Kil findet 5 Gramm Crystal in einer Garage.

Die vierbeinigen Polizisten sind eine unverzichtbare Unterstützung des Streifen- und Kontrolldienstes. Zudem schützen sie die Einsatz- und Spezialkräfte bei Großveranstaltungen, wie Demonstrationen oder Fußballspielen. 

"Die Bereitschaft, einen Hund anzugreifen, ist wesentlich geringer, als etwa einzelne Beamte, selbst in Schutzausrüstung", erklärte André Röder, der Leiter der LPI Gera. Gleichzeitig haben aber auch die Diensthundeführer das Wohlergehen ihrer Wegbegleiter im Blick, da diese nicht nur Teil der polizeilichen Arbeit, sondern auch der Familien sind. 

Im Gespräch mit den Diensthundeführern wird deutlich, dass die Schutz- und Spezialhund nicht nur Arbeitsmittel, sondern festes Familienmitglied sind.
Im Gespräch wird die strake emotionale Verbindung zwischen den Diensthundeführern und den Tieren deutlich, denn die Schutz- und Spezialhunde sind nicht nur Arbeitsmittel, sondern festes Familienmitglied.
Leichenspürhundplattform
Diensthundeführer Lutz Geidel zeigt die in Thüringen einmalige Leichenspürhundeplattform. Von diesem Boot aus können die Leichenspürhunde vermisste Personen bis zu 40 Meter Wassertiefe aufspüren.
Polizeihunde und ihre Herrchen
Nach ihrer Grundausbildung zum Schutzhund können die Tiere für Spezialeinsätze geschult und beispielsweise zum Rauchgift- ,Sprengstoff- oder Fährtenspürhund ausgebildet werden.

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