26.10.2017
Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales

Medieninformation 147/2017

Aus Nebeneinander wird Miteinander

Minister Maier heißt Neubürger in Thüringen herzlich willkommen

Einbürgerungsfest

Heute (26. Oktober 2017) begrüßte Thüringens Minister für Inneres und Kommunales Georg Maier die neu eingebürgerten Thüringerinnen und Thüringer beim 6. Einbürgerungsfest im Kaisersaal Erfurt. „Unsere Festveranstaltung ist ein Dank an Sie und eine Würdigung Ihrer Entscheidung und Ihrer Leistung“, betonte Maier die Bedeutung des Festes. Rund 100 Neubürgerinnen und Neubürgern dankte Maier persönlich für ihre bewusste Entscheidung, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. „Mit Ihrer Erfahrung und Ihren Fähigkeiten bringen Sie eine kulturelle Vielfalt in unser gesellschaftliches Leben“, so Maier. „Sie sind damit eine Bereicherung für den Freistaat Thüringen und somit auch für seine Bürger.“

Die anwesenden Neubürger kamen bereits vor Jahren aus insgesamt 41 Ländern nach Deutschland. Sie haben teilweise schon in ihren Heimatländern oder in den vergangenen Jahren in Deutschland ihre schulische und berufliche Qualifikation erworben und leisten einen wertvollen Beitrag, beispielsweise als Ärzte, Lehrkräfte, Musiker, Gastronom oder auch Handwerker. Einige Neubürger befinden sich noch in der schulischen oder beruflichen Ausbildung.

Minister Maier betonte bei der Veranstaltung außerdem die Bedeutung der Integration für Thüringen: „Damit sich Menschen integrieren können, muss die aufnehmende Gesellschaft Hilfestellung zur Integration geben und Zuwanderer mit offenen Armen empfangen.“ Insbesondere aufgrund der Altersstruktur und des damit verbundenen Fachkräftemangels profitieren der Freistaat Thüringen und seine Bürger von der Zuwanderung: „Angesichts dieser Rahmenbedingungen kann es sich unsere Gesellschaft nicht leisten, zugewanderte und bleibeberechtigte Menschen abseits und sich selbst zu überlassen.“ Minister Maier rief auch die Neubürger dazu auf, sich in Vereinen, Freiwilligen Feuerwehren oder kirchlichen Gruppen zu engagieren oder sich anderweitig in die Gesellschaft einzubringen. Viele Neubürger gehen schon mit gutem Beispiel voran. 

Neben Vertretern des Thüringer Volkshochschulverbandes, die mit Sprach- und Einbürgerungskursen entscheidend zur Integration beitragen, folgten auch Vertreter der Einbürgerungsbehörden der Einladung des Ministers. Stellvertretend für die Neubürger ließ der gebürtige Brasilianer Jorge Büttner Giganti die Gäste an seinen persönlichen Erfahrungen teilhaben. Für musikalische Begleitung sorgte die „well blech bigband“ der Musikschule Erfurt.

Im vergangenen Einbürgerungszeitraum vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 wurden 601 Zuwanderer aus Europa (278), Asien (232), Afrika (45) und Amerika (40) eingebürgert. Unter den Neubürgern befanden sich auch  sogenannte Staatenlose (6). Damit stieg auch in diesem Jahr wieder die Zahl der Neubürger. Im Jahr 2015 lag die Zahl der Einbürgerungen bei 549 Personen, 2014 bei 513 Personen. Die Hauptherkunftsländer sind in diesem Jahr Vietnam (65), Ukraine (45), Rumänien (37) Türkei (30), Aserbaidschan (30), Kosovo (29) und Bulgarien (28).

Heute haben die Bürger ihren Wohnsitz unter anderem in Erfurt (120), Jena (47), Weimar (38) sowie im Ilmkreis (50).

Carsten Ludwig
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