Gentechnik in geschlossenen Anlagen

Foto: HKI/Anna Schroll

 

Was ist eine gentechnische Anlage? 

 

Eine gentechnische Anlage ist eine Einrichtung, in der gentechnische Arbeiten in einem geschlossenen System durchgeführt werden. Sie kann einzelne Labor- und Technikräume, aber auch Produktionsanlagen, Tierhaltungsräume oder Gewächshäuser umfassen. Dabei wird der Kontakt der verwendeten Organismen mit Menschen und der Umwelt begrenzt und ein dem Gefährdungspotenzial angemessenes technisches Sicherheitsniveau gewährleistet. 

 

Arbeiten in gentechnischen Anlagen 

 

Die Arbeiten in gentechnischen Anlagen sind in vier Sicherheitsstufen eingeteilt:

  1. Von Arbeiten der Sicherheitsstufe 1 geht nach dem Stand der Wissenschaft kein Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt aus.
  2. Bei Arbeiten der Sicherheitsstufe 2 ist nach dem Stand der Wissenschaft von einem geringen Risiko auszugehen.
  3. Bei Arbeiten der Sicherheitsstufe 3 ist nach dem Stand der Wissenschaft von einem mäßigen Risiko auszugehen.
  4.  Zur Sicherheitsstufe 4 zählen gentechnische Arbeiten, bei denen nach dem Stand der Wissenschaft von einem hohen Risiko oder einem begründeten Verdacht eines solchen Risikos für die menschliche Gesundheit und die Umwelt auszugehen ist.

 

Zulassungsverfahren

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