21.06.2017
Thüringer Landesverwaltungsamt

Medieninformation

Schutz für Flächen um ehemalige Schiefergrube Oertelsbruch bei Lehesten

Schutz für Flächen um ehemalige Schiefergrube Oertelsbruch bei Lehesten


Thüringen hat ein neues Naturschutzgebiet. Das NSG „Oertelsbruch“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt befindet sich zwischen Lehesten und Schmiedebach und ist rund 61 Hektar groß. Damit hat das Landesverwaltungsamt das 129. Naturschutzgebiet neu ausgewiesen.


Die Flächen um die frühere Schiefergrube, den im 19. Jahrhundert größten Schiefertagebau Europas, breiten sich terrassenförmig von einem Plateau aus und bilden mit ihren Restlöchern, Felswänden, Schieferabraumhalden und Stollen eine typische Folgelandschaft der Schiefergewinnung.

Charakteristisch für diese Landschaft ist das Mikroklima der Schieferhalden und Tagebaurestlöcher, welches es nur speziell angepassten Tier- und Pflanzenarten ermöglicht, sich hier anzusiedeln. Die in den Felsbereichen schwer zugänglichen bewaldeten Flächen, ein naturnahes Bachsystem mit Feuchtbiotopen und vereinzelte Bermähwiesen prägen das für den Naturraum „Thüringer Gebirge“ typische Landschaftsbild.

Das Naturschutzgebiet besteht aus zwei Teilflächen und gehört zum FFH-Gebiet 157 „Schieferbrüche um Lehesten“ sowie zum Vogelschutzgebiet 037 „Frankenwald-Schieferbrüche um Lehesten“ und ist damit in das europäische Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ eingebunden.

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