Podiumsdiskussion im Weimarer "mon ami" zur Asylpolitik
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Steffen Dittes vom Flüchtlingsrat, der Asylbewerber Miloud L Cherif, Innenminister Jörg Geibert und Moderator Hartmut Kaczmarek von der TLZ im Podium. Foto: tlz/Brandt
Möglichkeiten, die Wartezeit auf eine Arbeitserlaubnis für Asylbewerber zu verkürzen, werden derzeit in seinem Ministerium geprüft, sagte Thüringens Innenminister Jörg Geibert im Weimarer "mon ami" während einer Podiumsdiskussion der Thüringischen Landeszeitung und des städtischen Bündnisses gegen Rechtsextremismus zur Asylpolitik.
Bisher wird eine Arbeitserlaubnis frühestens nach zwölf Monaten erteilt. Thema der Veranstaltung war auch die Residenzpflicht, die in Thüringen dahin gehend gelockert wurde, dass sich Asylbewerber auch in Nachbarlandkreisen sowie in einer kreisfreien Stadt aufhalten dürfen.
Wie man die Lage der Betroffenen weiter verbessern kann, diskutierten mit dem Minister unter anderem auch Thüringens Ausländerbeauftragte Petra Heß und Weimars Grünenpolitiker Carsten Meyer.