Innenminister für Beibehaltung der Thüringer Bundeswehrstandorte
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Im Beisein von Martin Erdmann, dem Ständigen Vertreter der Bundesrepublik bei der Nato in Brüssel, setzte sich Thüringens Innenminister Jörg Geibert beim 5. Europäischen Kulturdialog am 16. Mai 2011 in Gera vehement für die Beibehaltung der Thüringer Bundeswehrstandorte ein. Foto: Holger Lisse
„Die Europäische Union ist ein Erfolg vieler Politiker“, so Jörg Geibert in seinem Redebeitrag. Die Bundeswehr habe als Bündnispartner wichtige Aufgaben übernommen. Nach Ende des Kalten Krieges sehe sich die Armee konfrontiert mit einem „vernetzten Bedrohungsgefüge, das trotz großer Distanzen auf uns wirkt“.
Der Tod Bin Ladens dämme die Terrorgefahr nicht, betonte er. Neben der internationalen Bedeutung sei die Bundeswehr aber auch wichtig für Thüringen. Bei den Standortentscheidungen der Truppe seien auch Regionalfaktoren zu berücksichtigen. Die künftige Entwicklung der Bundeswehr müsse auch bei der Reform der Thüringer Polizei berücksichtigt werden, mahnte Geibert.