Integrationsbemühungen sind wichtige Aufgaben unserer Zeit
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- v. l. n. r.: Caritasdirektor Bruno Heller, Sandra Jesse, Minister Jörg Geibert
Landesregierung unterstützt Integrationsprojekte
Caritas erhält Fördermittel in Höhe von 29.318 Euro
Thüringens Innenminister Jörg Geibert hat heute (20.04.2011) in Erfurt dem Diözesan-Caritasdirektor Bruno Heller einen Fördermittelbescheid in Höhe von 29.318 Euro übergeben. Der Minister würdigte dabei die Arbeit der Caritas: „Integrationsbemühungen sind wichtige Aufgaben unserer Zeit. Hierbei sind alle Beteiligten, sowohl die aufnehmende Gesellschaft wie auch die Zugewanderten gefordert, Aktivitäten zu entwickeln. Fördern und Fordern müssen Hand in Hand gehen.“
Die Thüringer Landesregierung fördert seit Jahren Integrationsprojekte freier Träger mit jährlich 500.000 Euro. Entsprechend der geltenden Förderrichtlinien können damit pro Jahr über 30 Projekte unterstützt werden. Durch diese Projekte können Zuwanderer unterstützt und qualifiziert werden, um ihre Lebenssituation in Thüringen besser zu gestalten und sich im Arbeitsleben integrieren zu können. Die Qualifizierung von bereits hier im Land lebenden Ausländern sowie eine kontrollierte Zuwanderungspolitik sind vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wichtige Stellhebel für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Zukunft. Hier gilt es, noch bestehende Hürden für eine erfolgreiche Integration schnell abzubauen. Vordringliche Themen sind die Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen und beruflichen Qualifikationen, aber auch der Abbau von Vorurteilen gegenüber den Menschen mit Migrationshintergrund.
Am 2. Februar 2011 hat sich im Thüringer Innenministerium
der Landesintegrationsbeirat konstituiert. Er berät die Landesregierung in allen Integrationsfragen. Dem Integrationsbeirat gehören Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Gewerkschaften und Verbände, der Kirchen, des Verbandes der Wirtschaft, der von Integrationsfragen betroffenen Ressorts sowie die Ausländerbeauftragte der Landesregierung und fünf hier in Thüringen lebende Migranten an.
(Medieninformation 13/11 vom 20.04.2011)