17.08.2017
Landespolizeiinspektion Saalfeld

Medieninformation 17.08.2017

Betrunkene beschädigen PKW und beschimpfen Polizei

Saalfeld, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Zwei reichlich alkoholisierte Personen sorgten am Mittwochabend vor einem Saalfelder Supermarkt für Ärger. Ein merklich betrunkener Mann schob gegen 18.30 Uhr zunächst einen Einkaufswagen über den Parkplatz des Marktes am Mittleren Watzenbach. Als er dabei offenbar alkoholbedingt zu Boden fiel, kam ihm seine ebenfalls reichlich beschwipste Bekannte zu Hilfe und richtete ihn auf. Laut Zeugenaussagen soll der Mann dann wieder gestürzt sein und seinen Einkaufswagen hierbei gegen einen parkenden PKW geschoben haben. An dem Skoda entstanden deutliche Lackschäden, weshalb die Eigentümerin des Wagens die Polizei zu Hilfe rief. Die wenig später eingetroffenen Beamten wurden durch die beiden Betrunkenen erst einmal beschimpft. Trotzdem erhoben die Polizisten die Personalien des 61-jährigen Mannes und der 40-jährigen Frau. Laut Atemtest waren sie mit 3,8 und 5,0 Promille reichlich alkoholisiert. Da sie die Beamten unentwegt beleidigten, fertigten diese gleich mehrere Anzeigen wegen Beleidigung und verwiesen die beiden des Platzes. Außerdem wird der Mann wohl für den verursachten Schaden am Skoda aufkommen müssen.


Polizisten klopfen am Fenster

Saalfeld, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Lautstark protestierte gestern Abend auch eine per Haftbefehl gesuchte Frau aus Saalfeld, als Beamte sie in Ihrer Wohnung in der Innenstadt festnahmen. Die 54-Jährige hatte offenbar eine auferlegte Geldbuße nicht rechtzeitig bezahlt, weshalb die Staatsanwaltschaft Bayreuth per Haftbefehl nach ihr suchte und Erzwingungshaft androhte. Als Saalfelder Beamte die Dame gegen 21.45 Uhr durch ein offenes Fenster in ihrer Wohnung sahen, sprachen sie sie an und forderten sie auf, die Wohnungstür zu öffnen. Die 54-Jährige ignorierte die Polizisten jedoch und weigerte sich, die Tür zu öffnen. Erst als ein Beamter daraufhin durch ihr geöffnetes Fenster stieg und sie festnahm, machte sie sich lautstark bemerkbar und protestierte. Unter Vorhalt des Erzwingungshaftbefehls und Androhung der Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt beruhigte sich die Dame jedoch wieder und zahlte umgehend die ausstehende Geldbuße. So konnte sie die drohende Haft gerade noch vermeiden.

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