Polipap

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Poli-Pap

„POLI-PAP“ – so heißt der Polizeipapagei, der als Sympathieträger der Thüringer Polizei hilft, das Präventionsprogramm mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen umzusetzen.

Das Präventionsprogramm „Poli-Pap“ wurde im Jahre 2000 in enger Abstimmung mit dem Thüringer Kultusministerium speziell für Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Grund- und Förderschulen gestartet und seitdem nahmen bisher über 100.000 Schülerinnen und Schüler am Programm teil.

Mit dem Präventionsprogramm „Poli-Pap“ möchte die Thüringer Polizei dazu beitragen, die Kinder davor zu bewahren, Opfer oder Täter von Straftaten oder anderen Gefahren zu werden. Die Gruppe der Grund- und Förderschüler ist aufgrund ihrer Entwicklung vielfältigen Gefährdungssituationen ausgesetzt. Durch das Aufzeigen dieser und dem Vermitteln von Verhaltensgrundsätzen möchte die Thüringer Polizei den Kindern - in Abstimmung mit Ihnen - Handlungskompetenzen vermitteln und sie für den sicheren Umgang mit verschiedensten Alltagssituationen stärken.

Die Schule ist neben der Familie der Ort, an dem die Kinder die meiste Zeit verbringen und lernen, sich zu selbstbewussten, eigenständigen und kommunikations- und konfliktfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. So ist es hilfreich, den Kindern u. a. spielerisch geeignete Verhaltensmuster im Umgang mit alltäglichen Gefahrensituationen zu vermitteln.

Als zentrales Medium des Präventionsprogramms wurde von der Thüringer Polizei unter Mitwirkung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur ein Hausaufgabenheft entwickelt, in dem viele Unterrichtsinhalte aus dem Heimat- und Sachkundeunterricht aufgegriffen wurden. Es wird allen Grundschülern der 3. Klassen sowie den Schülern der Förderschulen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darin ist eine Fülle von kriminal- und verkehrspräventiven Themen in Erfolg versprechender Weise enthalten und attraktiv gestaltet. Auf den Seiten des  Hausaufgabenheftes werden u. a. verschiedene Situationen und Konflikte, die im Alltag der Kinder geschehen können, dargestellt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die kurzen Geschichten sollen zum Gespräch anregen, das Rechtsbewusstsein der Kinder schärfen und ihnen Mut zum richtigen und sicheren Umgang mit solchen Situationen machen. Daneben bietet das Hausaufgabenheft auch Spiel und Spaß: Rätsel, Bastelideen und einiges mehr.

In jedem Schuljahr möchten die Präventionsbeamtinnen und -beamten der örtlichen Polizeidienststellen („Poli-Pap“-Beauftragte) in Abstimmung mit den Schulen mindestens für die Zeit einer Unterrichtsstunde den sog. „Poli-Pap“-Unterricht in den Schulklassen durchführen und mit den Kindern ausgewählte Themen aus dem Hausaufgabenheft besprechen.

Dabei geht es den Beamtinnen und Beamten um die Beachtung nachfolgender Grundsätze:

  • Stärkung der Persönlichkeit des Kindes zur Bewältigung von Lebenssituationen

  • Zielgruppenorientiertes Arbeiten in der Erlebniswelt der kinder

  • Vernetzte Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Polizei

Der Erfolg des „Poli-Pap“-Programms hängt u. a. davon ab, ob es gelingt, die Kinder für eine intensive Beschäftigung mit dem Heft zu begeistern und alle Erziehungsträger unterstützend mit einzubeziehen. Deshalb ist die Mitarbeit der Lehrer und Pädagogen von großer Bedeutung. Für sie ist das Hausaufgabenheft ein Angebot, dieses als Unterrichtsmittel zu nutzen. Je intensiver sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit den einzelnen Themen auseinandersetzen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Gefahren vermeidendes Verhalten im Alltag aufzeigen.

Bitte greifen Sie die angebotenen Themen auf. Ihre berufliche Erfahrung im Umgang mit Kindern, Ihr Engagement und nicht zuletzt Ihre Kompetenz als Lehrer und Pädagoge können dazu beitragen, den Schülern die richtige Entscheidung in einer Konfliktsituation zu erleichtern.

www.poli-pap.de

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