Opferhilfe und Opferschutz

Opfer einer Straftat oder eines Verkehrsunfalls zu werden kann für viele Menschen ein schwerwiegender Einschnitt in ihre persönliche Lebenssituation sein. Der Polizei kommt dabei eine besondere Verantwortung im Umgang mit Opfern und Zeugen zu, da sie häufig die erste formelle Instanz ist, mit denen Geschädigte nach solchen Ereignissen Kontakt haben. Opfer, Zeugen und Angehörige erwarten neben der Aufklärung von Straftaten auch Unterstützung und Hilfe.

Wie geht die Polizei mit Opfern um?
Der behutsame Umgang mit Opfern einer Straftat ist ein wichtiger Bestandteil polizeilicher Arbeit. Dabei ist die Polizei nicht nur um den Opferschutz und die Opferhilfe bemüht, sondern versucht auch Menschen durch ihre Beratungen, vor weiteren Straftaten zu schützen. Polizei und Staatsanwaltschaft unterliegen aber auch der Strafverfolgungspflicht. Das bedeutet, dass bei Bekanntwerden einer Straftat Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen müssen (Legalitätsprinzip).

Opfer von Straftaten, die mit der Polizei in Kontakt treten, sind für die Polizei und Justiz wichtige Zeugen. Im Rahmen der Ermittlungsmaßnahmen bedingt dies, dass die Polizei Kriminalitätsopfer ggf. mehrfach befragen muss. Ungeachtet dessen werden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bemüht sein, unnötige Belastungen zu vermeiden und respektvoll, vorurteilsfrei und mit Einfühlungsvermögen sowie Verständnis dem Opfer zu begegnen. Die Vermittlung professioneller Hilfe ist ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit.

Titelbild Leitlinien Polizeiliche Maßnahmen in Fällen häuslicher Gewalt
Die aktualisierten Leitlinien für die Thüringer Polizei in Fällen häuslicher Gewalt sind mit Wirkung vom 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt worden.

Logo Freistaat Thüringen Info-Portal des Justizministeriums
Umfangreiches Informationsangebot vom Merkblatt über die Rechte von Geschädigten, über gesetzliche Grundlagen bis hin zu Antragsformularen nach dem Opferentschädigungsgesetz

Logo Wr 130x80px Der Weisse Ring
Bundesweit tätige Opferschutzorganisation in Deutschland

Screenshot der Website "Hilfeportal Sexueller Missbrauch" Hilfeportal Sexueller Missbrauch
Ein neues Online-Angebot bietet von sexueller Gewalt Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften Informationen zu Beratung, Hilfen und Fragen der Prävention. Eine Datenbank unterstützt bundesweit die Suche nach spezialisierten Beratungs- und Hilfsangeboten vor Ort.

Logo der Kampagne "Hilfetelefon" Gewalt gegen Frauen
365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung – Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter. Der Anruf und die Beratung sind kostenlos.

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