"Bei mir wird schon nicht eingebrochen ..."

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert. Gerade auch in der Urlaubszeit sollten Sie mit ein paar einfachen Regeln Ihr Eigentum schützen!

Einbrecher
Quelle: www.k-einbruch.de

Unsere Tipps:

  • Alle Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Wohnung oder das das Haus unbewohnt ist, sollten vermieden werden. Ständig heruntergelassene Rolläden, überquellende Briefkästen sind Indizien, nach denen Einbrecher bewusst Ausschau halten.
  • Auch Kriminelle nutzen soziale Netzwerke, um potenzielle Opfer auszuspähen. Über die besuchten Veranstaltungen eines Users lässt sich leicht die Wohnregion oder gar der Wohnort ausfindig machen.
    Das Bild von der neu gebauten Terrasse oder der frisch gestrichenen Fassade lässt nun auf ein einzelnes Haus schließen. Und schließlich lässt der Abschiedspost mit Standort Flughafen jeden wissen: Nun ist hier niemand mehr zu Hause.

    Wir raten daher:  Senden sie Urlaubsbilder nur an Einzelpersonen oder geschlossene Gruppen. Benutzen sie die Standortfunktion bei Posts nur bedacht. Machen sie die Chronik nur für Freunde sichtbar. Fragen sie einen Nachbarn, ob er zu Hause nach dem Rechten sieht, während sie im Urlaub sind.

  • Gekippte Fenster oder Terassentüren sind geradezu eine Einladung. Die Polizei rät, auch bei kurzer Abwesenheit Fenster und Balkontüren zu verriegeln. Schließen Sie die Haustür stets zweimal ab!
  • Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken.
  • Ratsam ist es, Freunde, Verwandte, Bekannte zu bitten, sich bei längerer Abwesenheit um Ihr Haus zu kümmern. Betreuen Sie auch die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z. B. den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken.
  • Nicht weggeschlossene oder gesicherte Leitern, Mülltonnen, Gartenmöbel bieten Möglichkeiten sich über das Obergeschoss Zutritt zu verschaffen.
  • Viele Einbrecher geben einen Einbruchsversuch bereits nach wenigen Minuten auf, wenn er keinen Erfolg verspricht oder das Entdeckungsrisiko zu groß wird. Jede Minute, die Fenster und Türen standhalten, zählt! Investieren Sie in einbruchhemmende Fenster und Türen, hochwertige Schlösser und eine gute Außenbeleuchtung! Setzen Sie sich mit Ihrer polizeilichen Beratungsstelle in Verbindung. Wir beraten Sie gern.

 

Logo von ProPK www.polizei-beratung.de
Weitere Informationen, insbesondere auch zum Thema Einbruchsschutz, erhalten Sie beim Programm Polizeiliche Kriminalprävention, dem umfassenden Info-Angebot der Polizeien der Länder und des Bundes.

Kampagne K-Einbruch Sichern Sie Ihr Zuhause!
www.k-einbruch.de - Die Öffentlichkeitskampagne zum Einbruchsschutz

Pbs Innen Die Polizeilichen Beratungsstellen der Thüringer Polizei
Die Beratungsstellen der Thüringer Polizei vor Ort. Vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie gern. Kostenlos, neutral & kompetent.

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Logo Schöffenwahlen 2018 Kampagne Wegweiser Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen