Ausbildung und Studium

Ausbildung und Studium: praxisnah und interaktiv…

Ausbildung und Studium

Ausbildung und Studium zum Polizeivollzugsbeamten der Thüringer Polizei erfolgen in Meiningen. Die Anforderungen an die Anwärter der jeweiligen Laufbahn unterscheiden sich in Lehrinhalten, Dauer und Abschluss.

Das Bildungszentrum der Thüringer Polizei und der Fachbereich Polizei der ThürFHföV: Beide Einrichtungen sind auf dem Meininger Drachenberg (Standort des Bildungszentrums der Thüringer Polizei) ansässig und verfügen dank modernster Ausbildungs- und Trainingsobjekte über eine ganz besondere Attraktivität.

Polizeiliche Alltagssituationen können in der eigens hierfür gebauten Tatortwelt realistisch nachgestellt und trainiert werden.

Die moderne Raumschießanlage ermöglicht eine interaktive Schießausbildung und in der Fahr- und Rettungssimulation werden Sie gefahrlos auf die Besonderheiten polizeilicher Einsatzfahrten vorbereitet.
Hinzu kommen mit dem modernen Hörsaalgebäude bestens ausgestattete Räumlichkeiten, von Gruppenarbeitsräumen über das Auditorium Maximum bis hin zu Spezialhörsälen wie Kriminaltechniklabor und Verkehrslehrehörsaal. Eine moderne Mensa sowie eine multifunktional nutzbare Dreifelderhalle bieten darüber hinaus Umgebungsfaktoren, die das Arbeiten und Leben auch nach Dienstschluss angenehm machen.

Für aktive Spitzensportler mit dem Kaderstatus (D/C) oder höher, besteht die Möglichkeit, in einer Sportfördergruppe die Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugsdienst zu absolvieren. Die vierjährige Ausbildungsdauer gibt ihnen die Möglichkeit, neben der Ausbildung die sportliche Laufbahn weiter zu verfolgen.

Beste Voraussetzungen für Sie!
 


 

Hier ein paar Stimmen ehemaliger Anwärterinnen und Anwärter für den mittleren
Polizeivollzugsdienst:

Elisa

Elisa

Ich blicke auf eine tolle Zeit zurück, die einerseits viel zu schnell vorbei ging, aber mich dennoch gut auf meinen Traumberuf vorbereitet hat. Ich schätze bei der Thüringer Polizei besonders, dass ein Großteil der Ausbildung aus praktischen Übungen besteht. Durch Rollenspiele lernen wir, wie wir Verkehrskontrollen durchführen, Verkehrsunfälle aufnehmen, Streitigkeiten schlichten oder Spuren sichern. Das hat mir persönlich sehr dabei geholfen, die oft graue Theorie, die aus Gesetzestexten, Verwaltungsvorschriften und Leitfäden besteht, besser zu verstehen und in die Praxis umzusetzen.


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Annemarie

Annemarie

Was ich mir am Anfang gar nicht so schwer vorgestellt habe, war, dass ich in einem Zwei- oder Drei-Frauen-Zimmer wohnen würde. Diese Information entnahm ich dem Internet. Deswegen machte ich mir aber keine Gedanken und ich dachte: „Lass dich überraschen!“

Mit dem Einzug in das Wohnheim teilte ich also mit zwei Mädels mein Zimmer. Meine anfangs unbeschwerte Einstellung wurde mit der Zeit jedoch etwas gedrückt. Zuhause hatte ich mein eigenes Zimmer, machte dir Tür einfach zu, wenn ich allein sein wollte. Dies war hier nicht so leicht. Allerdings habe ich im Laufe der ersten Monate enorm viel dazugelernt und an Sozialkompetenz im Umgang mit meinen Kollegen gewonnen. Solche scheinbar schwerwiegenden, unüberwindbaren Probleme schrumpfen auf ein Minimum, sobald man mit Jemandem offen und sachlich über diese spricht. Viele Konflikte und aufreibende Probleme speziell auf der sozialen Schiene sind von außen nicht erkennbar und einschätzbar. Es sind aber die, die am meisten belasten und die mir anfänglich den Schlaf raubten. Doch durch gegenseitigen Respekt und Verständnis der Kollegen untereinander lässt sich jede Spannung lösen.


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Christian

Christian

Ich habe meine Ausbildung schon erfolgreich abgeschlossen. Dennoch erinnere ich mich gern zurück. Highlight des Leitthemas 2 und somit des gesamten Grundkurses 1 war jedes Jahr der Real-Einsatz. Inhalt des LT 2 ist das Feststellen der Verkehrstauglichkeit der Fahrzeugführer und die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge. Der Einsatz fand für uns auf dem Parkplatz der BAB 71 Thüringer Tor statt. Mal keine verkleideten Stubenkameraden oder Rollenspieler aus dem Bildungszentrum, sondern „richtige, echte“ Verkehrsteilnehmer sollten also kontrolliert werden. Nach mehrwöchiger Vorbereitung durch unsere Fachlehrer wurde es für uns ernst. Aufgeregt, neugierig und mit einem flauen Gefühl in der Magengegend traten wir gegen 07.15 Uhr unseren „Ausflug“ an. Ausgestattet mit Schutzwesten, vier Kleinbussen und Blaulicht auf dem Dach fühlten wir uns schon etwas bedeutend, als wir zum Rastplatz Thüringer Tor fuhren.

Insgesamt wurden von uns 138 Kraftfahrzeuge verschiedener Arten und Herkunft kontrolliert. Verstöße gab es einige: defekte Beleuchtung, abgefahrene Reifen, Fahren ohne Führerschein. Tatsächlich hatten wir so viele Regelverstöße nicht erwartet. Umso mehr spürten wir an diesem Tag, wir wichtig unsere Arbeit ist. Und den meisten von uns hat der Einsatz neben dem Spaß auch ein ganzes Stück mehr Selbstsicherheit gebracht – eine gute Motivation für das zweite Teilstück der Ausbildung.


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Danny

Danny

Meine Ausbildung liegt auch schon etwas zurück. Am Anfang dachte ich, der Sportunterricht und die damit verbundenen Normen, die jeder Polizeimeisteranwärter in den zwei Jahren Ausbildung ablegen muss, werden schon nicht so schwer sein. Schließlich hatte man ja den Einstellungstest im Sport gemeistert - aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Denn der Einstellungstest ist nicht mit den Normen, die während der Ausbildung abzulegen sind, zu vergleichen.

Im ersten Jahr hieß es im Sportunterricht „ab ins kalte Nass“, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Jeden Freitagvormittag wurden wir mit dem Polizeibus in die Schwimmhalle zum Schwimmunterricht gefahren. Mit dem Ziel vor Augen, am Ende des ersten Ausbildungsjahres meinen Rettungsschwimmer ablegen zu müssen, bin ich jedoch zusätzlich dazu noch ein- oder zweimal in der Woche mit Klassenkameraden in die Schwimmhalle gefahren, um die erlernten Techniken zu festigen und zu verbessern. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sich das zusätzliche Training positiv ausgewirkt hat. Ich legte die geforderten Normen ohne Schwierigkeiten erfolgreich ab.

Mein Fazit zum Sportunterricht während der Ausbildung ist, dass für mich der Weg mit viel Schweiß gezeichnet war. Trotz aller Quälereien ist man dann umso stolzer, wenn die Normen erfolgreich abgelegt sind. Ich habe gelernt, dass man, wenn man etwas wirklich erreichen will, hart dafür arbeiten bzw. trainieren muss. Und manchmal ist es sogar notwendig, über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen.

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