Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

07.01.2013 09:46 Uhr

Grundsatzreferate


Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Stellenwert und Bedeutung von Kultur

Michael Schindhelm, Schriftsteller und Kulturberater, Theaterintendant a. D.

Herr Schindhelm ist Autor („Dubai Speed“), Kulturmanager und Theatermann, als Intendant mit thüringischen, nationalen und internationalen Erfahrungen.

Rede


Aktuelle gesellschaftspolitische Fragen und Rahmenbedingungen für die Kulturpolitik

Dr. Norbert Sievers, Geschäftsführer Kulturpolitische Gesellschaft e.V.[1] Bonn

Dr. Sievers ist Soziologe und seit 1982 Geschäftsführer der Kulturpoltischen Gesellschaft, (u. a. Cultural Contact Point); darüber hinaus Geschäftsführer des Fonds Soziokultur und ständiger Gast im Kulturausschuss des Deutschen Städtetages; Mitglied des Vorstandes des Hauses der Kultur. (Schwerpunkte: Kulturpolitischer Bundeskongress, Kultur und Kulturförderung in NRW, Soziokultur, Systematik der Kulturpolitik, Netzwerkarbeit und Verbandsarbeit.)


Entwicklung des Leitbildes Kultur im kommunalen Bereich, Praxisbeispiele

Ulf Großmann, Kulturbürgermeister a. D. in Görlitz und ehemaliger Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages

Herr Großmann war von 1990 bis 2008 Kulturbürgermeister in Görlitz. Görlitz, eine Stadt in Randlage, hat sich zu einer der attraktivsten Kulturstädte der Bundesrepublik entwickelt und gewinnt seit Jahren, nicht zuletzt aus diesem Grund, Einwohner dazu. Als langjähriger Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages ist Herr Großmann mit den Belangen der Kulturpolitik und -finanzierung, der Aufgabenverteilung zwischen kommunalen Gebietskörperschaften und Land bestens vertraut.


[1] Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung für die Entwicklung der Kulturpolitik. Sie wurde 1976 in Hamburg gegründet und hat ihren Sitz seit 1996 in Bonn. Gründung und Aufbau der Vereinigung waren seinerzeit durch das Motiv bestimmt, das reformpolitische Engagement der 70er Jahre (Stichwort: »Mehr Demokratie wagen«) auch im Kulturbereich zu Geltung zu bringen. Dafür standen damals die Namen Hermann Glaser, Hilmar Hoffmann, Olaf Schwencke, Alfons Spielhoff u.a., die auch die Initiatoren der Kulturpolitischen Gesellschaft waren.