13.07.2012 10:15 Uhr

Thüringer Forschungspreis 2008

Staatssekretär Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg
Bauhaus Universität Weimar

12. Februar 2009, 13.30 Uhr



Rektor Zimmermann,
sehr geehrte Preisträger,
sehr geehrte Laudatoren,
verehrte Gäste

Ausgezeichnete Forscher auszeichnen zu dürfen, dies gehört gewiss zu den angenehmsten Aufgaben eines Staatssekretärs. Ich überbringe Ihnen die Grüße des Thüringer Kultusministers, der diese Aufgabe heute selber gerne übernommen hätte, aber aus dringenden anderen Terminen nicht hier sein kann.

Seit 1995 vergibt der Freistaat den Thüringer Forschungspreis.

Der Preis verhilft herausragenden Forschungsleistungen zu mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Er fördert zugleich den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Öffentlichkeit.

Ich weiß: Die glücklichsten Stunden des Forschers sind nicht die der Anerkennung, sondern die der Erkenntnis.
Und dennoch glaube ich: Lob lockt Leistung.
Forschung, das ist Fortsetzung der Neugier mit anderen Mitteln.
Die Fragen der Forschenden, basierend auf dem Fundament der Vordenker, sie sind es, die Innovation generieren.
Forschung als stete Grenzüberschreitung zum Neuen begründet sowohl Fortschritt wie Zivilisation. Die Quellen für wirtschaftliches und technologisches Wachstum und für Wohlstand liegen in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Umfang und Stil der Forschung haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert: von der Forschung mit eher bescheidenem Einsatz hin zur Großforschung, von der Forschung des einzelnen für sich zur Tätigkeit mit anderen und für andere.

Doch auch die Großforschung lebt von einzelnen „großen Geistern“.
Freiheit ist der Nährboden für Spitzenleistungen.

Fantasie und Kreativität brauchen gute Startbedingungen.

Der Thüringer Forschungspreis ist ein Bekenntnis zur Freiheit der Forschung, zur Leistung und zum Wettbewerb in Wissenschaft und Forschung.

Wenn der freiheitliche Staat heute gezielt Forschung fördert und Forscher auszeichnet, dann sei daran erinnert, dass eines zum Wesensmerkmal einer freiheitlichen Ordnung gehört:
Wissenschaft und Forschung sind per Verfassung ein Bereich, der von staatlicher Fremdbestimmung frei ist; der der persönlichen und autonomen Verantwortung des einzelnen Wissenschaftlers unterliegt.

Der Freiraum des Forschers ist also ebenso vorbehaltlos geschützt wie die Freiheit künstlerischer Betätigung.

Forschung in diesem freiheitlichen Verständnis ist an dem Bemühen um Wahrheit als – im Sinne Wilhelm von Humboldts – „etwas noch nicht ganz Gefundenes und nie ganz Aufzufindendes“ ausgerichtet.

Bewahren wir uns also diese Freiheitlichkeit, diese Offenheit, diese Ideologiefreiheit von Wissenschaft und Forschung als hohes Gut. Und machen wir nicht gesellschaftliche Nützlichkeit oder Gesellschafts-relevanz zum obersten Maßstab für den Wert von Forschung und Erkenntnisgewinn.

Nur dort, wo Forschung Spiel bleibt, ist sie frei! Forschung bedarf gerade in ihrer verletzlichen Entstehungsphase des Schonraums zweckfreier persönlicher Zuwendung. Sie darf nicht eingezwängt werden von gesellschaftspolitischen Nützlichkeitserwägungen.

Meine Damen und Herren,
Wir vergeben heute zum 14. Mal den Thüringer Forschungspreis.
Warum dies?

  • Weil wir damit exzellente Forschungsergebnisse würdigen
     
  • und weil wir gleichzeitig die Potenziale des Wissenschaftslandes Thüringen der breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen.

Dieser Preis ist mit insgesamt 50.000 € datiert, aufgeteilt in die drei Bereiche „Grundlagenforschung“, „Angewandte Forschung“, „Transferpreis“. Letzterer für wissenschaftliche Leistungen mit besonderer wirtschaftlicher Relevanz.

Gewiss, das Preisgeld ist bescheiden. Der eigentliche Wert ist aber ideeller Natur: Es ist die Ehre, zur auserwählten Forschungselite zu zählen.

Seit der ersten Preisverleihung 1995 haben einschließlich der heutigen Preisträger 118 Wissenschaftler diese hohe Auszeichnung erhalten.

Meine Hochachtung und mein Glückwunsch gelten den diesjährigen Preisträgern:

  • Der Forschungspreis für Grundlagenforschung geht an Herrn Prof. Dr. Jörg Schumacher von der Technischen Universität Ilmenau für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten zum Thema „Numerische Simulation turbulenter Konvektionsströmungen“.
    Ihre Untersuchungen, Herr Prof. Schumacher, eröffnen einen neuen Blickwinkel auf turbulente Strömungen und sie stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen Laborexperimenten und Anwendungen in der Klimatechnik oder Atmosphärenphysik dar.
     
  • Mit dem Forschungspreis für Angewandte Forschung wird in diesem Jahr Herr Prof. Dr. Konrad Reinhart vom Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena für seine Arbeiten zum Thema „Neue Wege in der Sepsisforschung“ ausgezeichnet. Wir freuen uns, damit einen der weltweit führenden Wissenschaftler im Bereich der Intensivmedizin ehren zu dürfen!
     
  • Nachdem im letzten Jahr auf Grund der hohen Anforderungen kein Transferpreis vergeben werden konnte, kann dieser Preis in diesem Jahr gleich für zwei hervorragende Transferleistungen vergeben werden.

Beide sind in Kooperation von wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen entstanden. Und beide Einrichtungen arbeiten mit hoch innovativen Produktentwicklungen auf dem Gebiet der Textilforschung.
Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern Herrn Dr. Andreas Neudeck vom Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. Greiz (TITV) sowie der Forschergruppe Dr. Ralf Bauer, Dr. Frank Meister, Dipl.-Ing. Jürgen Melle, Dr. Marcus Krieg, Dr. Axel Kolbe und Dipl.-Ing. Michael Mooz vom Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e. V. Rudolstadt (TITK).

Die ausführlichen Laudationes werden berufene Experten der jeweiligen Disziplin vortragen.

Ich darf schon jetzt den Laudatoren meinen herzlichen Dank aussprechen:

  • für den Forschungspreis für Grundlagenforschung Herrn Prof. Dr. Bruno Eckhardt von der Philipps-Universität Marburg,
     
  • für den Preis im Bereich „Angewandte Forschung“
    Herrn Prof. Dr. Tobias Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover,
     
  • für den Bereich „Transfer“ Herrn Prof. Dr. Derck Schlettwein von der Universität Gießen sowie für den zweiten Transferpreis Herrn Prof. Dr. Ingo Marini von der Technischen Universität Wien.

Mein Dank geht auch an die Mitglieder des Auswahlausschusses unter Vorsitz von Herrn Prof. Sommer für ihre kompetente und engagierte Arbeit. Der unabhängige und mit renommierten Wissenschaftlern aus ganz Deutschland besetzte Ausschuss hat auch in diesem Jahr wiederum in intensiver und engagierter Diskussion eine exzellente Arbeit geleistet.

Dass wir diese Preisverleihung in einem würdigen Ambiente vornehmen können, dies verdanken wir dem Gastgeber, der Bauhaus Universität Weimar. Dafür meinen herzlichen Dank!

Und es ist ja kein Zufall, dass wir in diesem Jahr die Bauhaus Universität als Stätte der Preisverleihung auserkoren haben.

In diesem Jahr jährt sich die Gründung des Staatlichen Bauhauses Weimar zum 90. Mal. Mit ihrem ebenso originellen wie breiten Studienangebot Architektur, Bauingenieurwesen, Gestaltung und Medien verfügt die Bauhaus-Universität heute über ein einzigartiges Profil.

Der der Geist des Ortes, den diese Hochschule atmet, er passt ideal zum heutigen Anlass: der Verleihung des Thüringer Forschungspreises.

Steht doch der Begriff „Bauhaus“ im Namen dieser traditionsreichen Universität heute für Experimentierfreudigkeit und Lust auf Neues, für Offenheit, Kreativität, für Nähe zur industriellen Praxis und Internationalität.
Die diesjährige Preisverleihung fällt in turbulente Zeiten. Seit der Finanzkrise ist nichts mehr so wie es war. Die Globalisierung hat uns weltweit ihre problematische Seite gezeigt.

Resignation wäre jedoch ein schlechter Ratgeber.
Ich halte es lieber mit dem Biologen Prof. Hubert Markl:
„Gerade in schwierigen Zeiten darf man alles drosseln, nur nicht die Blutzufuhr zum Gehirn“.

Turbulente Zeiten erfordern mehr denn je alle Anstrengungen in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Deutschland wird international als Innovationsstandort geschätzt. Unser Land muss auch in Zukunft das Land der Ideen bleiben.

Die Bundesrepublik hat den berechtigten Anspruch, auch morgen noch Bildungsrepublik, Forschungs- und Wissenschaftsrepublik mit Weltniveau zu sein.

Und wir im Freistaat Thüringen haben den Ehrgeiz: Unser kleines Land, das Land der Dichter und Denker, muss auch in Zukunft große Forscherpersönlichkeiten hervorbringen.
Die Politik kann dafür nur den Humus bereiten, aus dem die Pflanze „Forschung“ Nährstoffe bezieht. Die Politik kann nur die Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung optimieren, kann nur Impulse und Anreize geben.

Forschung und Innovation kommen eine Schlüsselrolle für die Zukunft zu.
Von Lissabon ging das Signal aus, Europa zum innovativsten Wirtschaftsraum auszubauen. Dort haben die EU-Regierungschefs beschlossen, bis 2010 mindestens drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren.
Doch alles Geld und alle Vernetzung nutzen wenig, wenn wir nicht die Köpfe haben, die Innovationen generieren. Laut Gago-Bericht fehlen in Europa rund 700.000 Forscherinnen und Forscher.

Wir müssen uns also im weltweiten Wettbewerb um Talente um die besten Studierenden, um die kreativsten Forscherinnen und Forscher bemühen. Gezielte Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Forschung ist angesagt!
Die Idee der Helmholtz-Gemeinschaft, in Kitas ein „Haus der kleinen Forscher“ einzurichten, verdient unsere Unterstützung.
Forschung braucht den Rückenwind der Gesellschaft. In der Bevölkerung muss das Bewusstsein dafür wachsen, wie wertvoll unsere besten Köpfe sind.

Die künftigen Generationen werden weltweit viel mobiler sein, sowohl auf dem Bildungsmarkt wie auf dem Arbeitsmarkt.
Ich halte es für richtig, dass wir gemeinsam mit 45 anderen Ländern den Bologna-Prozess vorantreiben. Er bringt die große internationale Chance, den Studierenden mehr Mobilität, mehr Flexibilität zu ermöglichen. Zugleich schafft er aber mehr Wettbewerb.

Die Hochschulen wirken im Bologna-Prozess an der Schaffung eines europäischen Hochschulraumes mit, sie übernehmen mehr Verantwortung für ihre eigenes Profil. Sie konkurrieren um die besten Köpfe – unter Studierenden und Lehrenden. Und sie engagieren sich im Wettlauf um die besten Ergebnisse.

Für Deutschland heißt dies: Wir brauchen einen noch größeren Anteil an Hochqualifizierten, einen noch höheren Anteil an Akademikern!
Wir müssen alle unsere Potenziale nutzen, nicht nur an den Hochschulen.
Und wir brauchen strategische Allianzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Neun solcher Innovationsallianzen haben sich bereits auf Bundesebene gegründet.

Bundesweit spüren wir eine Aufbruchstimmung in Wissenschaft und Forschung. Ich erinnere nur an das Drei-Prozentziel, an den Pakt für Forschung und Innovation, an die Exzellenzinitiative und den Hochschulpakt 2020 auf Bundesebene.
Die Hightech-Strategie der Bundesregierung als ein Teil einer europäischen Strategie trägt zu noch mehr internationaler Kooperation mit dem Ziel bei, die technologische Innovationskraft zu stärken.
Mit der Exzellenzinitiative hat sich die Politik bundesweit zum Wettbewerbsprinzip an den Hochschulen bekannt. Damit ist die Ausdifferenzierung der Hochschullandschaft zum unumkehrbaren Prozess geworden. Dies heißt: In Bildung, Wissenschaft und Forschung darf Ungleiches auch ungleich behandelt werden! Wettbewerb und Leistung erhalten hier einen neuen Stellenwert.

Deutschland wird als „Land der Ideen“ international als Innovations¬standort hoch geschätzt. Der Dresdener Bildungsgipfel der Bundesregierung hat einen breiten Konsens in dem ehrgeizigen Ziel erreicht, in den nächsten zehn Jahren zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Wissenschaft zu investieren.

Wir setzen für das Bildungssystem große Hoffnung auf das Konjunkturpaket der Bundesregierung. Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung sind die passende Antwort auf die Wirtschaftskrise. Wir bauen fest darauf, dass das Konjunkturpaket für die Bildungseinrichtungen das ist, was eine frische Brise für den Segler bewirkt: Rückenwind.
Wir im Freistaat Thüringen dürfen stolz auf unser leistungsfähiges Wissenschafts- und Forschungssystem sein.

An den Hochschulen des Freistaats hat sich eine Reihe von Forschungsschwerpunkten entwickelt, die national und international wettbewerbsfähig sind. Dazu zählen etwa die Optik, die Mikrobiologie, die Medien- und Sozialwissenschaften und das Nanoengineering. Im Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erreichen die Thüringer Universitäten im Vergleich mit den Einrichtungen der anderen neuen Länder sehr gute Plätze.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena konnte sich im Jahr 2007 mit der „Jena School for Microbial Communication“ als eine von drei Universitäten in den neuen Ländern (ohne Berlin) im Rahmen der Bund-Länder-Exzellenzinitiative durchsetzen. Die Technische Universität Ilmenau wiederum ist an der Initiative „Solarvalley Mitteldeutschland“ beteiligt, die 2008 im Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung erfolgreich war.

Die Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligen sich mit wachsendem Erfolg am Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union. Wurden im vierten Rahmenprogramm (1994 – 1998) noch fast 6 Mio. € eingeworben, so hat sich diese Summe im sechsten Rahmenprogramm (2003 – 2006) mit knapp 23 Mio. € fast vervierfacht. 10 % der für Thüringen eingeworbenen Drittmittel stammen von der EU. Dies ist auch ein Erfolg des 1999 eingerichteten Netzwerks von EU-Forschungsreferenten an den Universitäten in Ilmenau, Jena und Weimar.

Auch die wissenschaftlichen Leistungen der zahlreichen außeruniversitären Institute und Einrichtungen tragen zum hervorragenden Ruf des Freistaats als Wissenschaftsstandort bei. Insbesondere der Jenaer Wissenschaftscampus Beutenberg hat sich unter dem Motto „Life Science Meets Physics“ zu einem Forschungszentrum entwickelt, das sich durch Interdisziplinarität und Internationalität auszeichnet

Schließlich zeugt die Patentbilanz des Freistaats von einer weiteren Verbesserung der technologischen Kompetenz: Mit 26 Patentanmeldungen auf 100.000 Einwohner (Stand: 2007) liegt Thüringen an der Spitze der neuen Länder.

Das Thüringer Kabinett hat im Sommer 2007 die Zukunftsinitiative „Exzellentes Thüringen“ für Hochschulen, Forschung und Innovation 2008 bis 2011 beschlossen. Auf dieser Grundlage wurde im Dialog mit den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine Forschungsstrategie und das „ProExzellenz“-Programm erarbeitet.

Die Forschungsstrategie der Landesregierung definiert neun fachliche Schwerpunkt- und vier Handlungsfelder. Sie ist die Grundlage für die Projektförderung des Thüringer Kultusministeriums, die Förderung der Infrastruktur in Forschung und Entwicklung, das Landesprogramm ProExzellenz und den Thüringer Forschungspreis.

Weiterer Bestandteil der Zukunftsinitiative „Exzellentes Thüringen“ ist die Einführung eines sog. Innovationsfonds mit dem Jahre 2008. In der Förderlinie 1 des Innovationsfonds stehen in diesem Jahr insgesamt zwei Mio. Euro zweckgebunden für Investitionen in Grundlagen-forschung, angewandte Forschung, Forschungstransfer und Gründerzentren der Hochschulen zur Verfügung.

Zur Zukunftsinitiative „Exzellentes Thüringen“ gehört schließlich auch das Programm „Thüringen-Technologie“. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit unterstützt mit diesem Programm die Förderung von Forschung, Technologie und Innovation gerade auch innerhalb von Verbünden aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Und auch die einzelbetriebliche Technologieförderung und die Förderung des FuE-Personals kommen nicht zu kurz.

Meine Damen und Herren, lassen Sie mich zum Schluss nochmals den Bogen schlagen zu zwei aktuellen bundesweiten Brennpunkten, die für die Zukunft der Wissenschaft und Forschung auch für unseren Freistaat von großer Bedeutung sind:
 

  • Zum einen werden unsere Hochschulen einen angemessenen Teil aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung erhalten.
     
  • Zum anderen werden wir uns gemeinsam mit den anderen unionsgeführten Ländern entschieden dafür einsetzen, dass das Gesamtpaket aus Exzellenzinitiative, Hochschulpakt 2020 und Pakt für Forschung und Innovation in diesem Jahr verlängert wird. Dieses Paket darf nicht aufgeschnürt werden. Diese drei Säulen zukunftsorientierter Hochschul- und Forschungspolitik müssen als Trias bestehen bleiben!

Wissenschaft und Forschung brauchen jedoch nicht nur optimale finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen. Sie leben von starken, kreativen Forscher-Persönlichkeiten. Deren Genius sind die Zukunftslabore der Welt von morgen.

Ich freue mich, heute solche Persönlichkeiten mit dem Thüringer Forschungspreis ehren zu dürfen.