Fortbildung im Ausland

Antragstellung bei Fortbildung im Ausland

Bei Vorliegen aller Voraussetzungen wird auf Antrag der verbeamteten Lehrer Sonderurlaub gemäß Thüringer Urlaubsverordnung (ThürUrlV) bzw. der tarifbeschäftigten Lehrkräfte außertarifliche Arbeitsbefreiung in entsprechender Anwendung der jeweiligen einschlägigen Norm der ThürUrlV durch die jeweiligen Personalreferate des für Bildung zuständigen Ministeriums gewährt.

Die fachliche Einschätzung, ob die Teilnahme an der konkreten Maßnahme zur Erweiterung der fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich und geeignet ist und somit auch dienstlichen Interessen dient, erfolgt durch Ref. 34. Ist die Beurlaubung aus dienstlicher Sicht allenfalls zweckmäßig oder nur in einem allgemeinen Sinn nützlich, kommt nur eine Beurlaubung unter Fortfall der Bezüge in Betracht.

Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf Kostenerstattung besteht.

Der vollständig ausgefüllte und umfassend begründete Antrag auf Beurlaubung bzw. Arbeitsbefreiung ist sechs Wochen vor Beginn der Maßnahme unter Beifügung der entsprechenden Unterlagen auf dem Dienstweg an das TMBJS, Ref. 34 zu richten.

Beim Zeitraum der beantragten Freistellung ist die An- bzw. Abreise einzubeziehen. Liegen An- oder Abreise nicht zeitnah zum Veranstaltungszeitraum ist dies gesondert zu begründen.

Bei Gewährung von Sonderurlaub für Lehrerfortbildungen erfolgt eine Anrechnung auf den Anspruch gemäß Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz (ThürBfG).


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