Thüringer Sportplaketten 2017

Thüringens Sportminister Helmut Holter hat am 4. Dezember 2017 die Thüringer Sportplaketten 2017 verliehen. Damit werden Thüringerinnen und Thüringer geehrt, die in ihrer Laufbahn besondere sportliche Höchstleistungen erzielt haben oder sich seit vielen Jahren ehrenamtlich um die Entwicklung des Thüringer Sports verdient machen.

Die Thüringer Sportplakette ist die höchste Auszeichnung des Freistaates Thüringen auf dem Gebiet des Sports. Dabei geht es nicht nur um sportliche Spitzenleistungen, sondern ganz besonders auch um herausragendes ehrenamtliches Engagement.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017:

  • Tino Edelmann, Weltmeister und Olympiateilnehmer Nordische Kombination
  • Sabine Franz, Vorstandsmitglied Kreissportbund Saale-Schwarza e.V.
  • Birgitte Glaser, Trainerin und Vorstandsmitglied Handballsportverein Apolda e.V., Schiedsrichterin
  • Gudrun Hoch, Übungsleiterin und Vorstandsmitglied Universitätssportverein Erfurt
  • Gerhard Neukirchner, Präsident Suhler Sportbund e.V.
  • Falk Neumann, Präsident Thüringer Karateverband und Vizepräsident Deutscher Karateverband e.V.
  • Martin Putze, Olympiasieger und Weltmeister Bobsport
  • Maria Riedel, geb. Seifert, Paralympics-Teilnehmerin und Medaillengewinnerin Leichtathletik
  • Bernd Sömmer, Vorsitzender Kreissportbund Sömmerda e.V.
  • Inge Stoy, Vorstandsmitglied Suhler Sportbund e.V., Organisatorin

Fotos: Andreas Hultsch

„Die heute ausgezeichneten Persönlichkeiten sind mit ihren Leistungen und ihren Taten Vorbilder für unsere Gesellschaft. Sie haben nach internationalen Maßstäben sportliche Höchstleistungen erzielt, sie haben sich unter schwierigen körperlichen Bedingungen in den Spitzensport gekämpft oder mit langjähriger und geduldiger Tätigkeit dafür gesorgt, dass die Arbeit in den Sportvereinen läuft, dass Wettkämpfe stattfinden, dass der Nachwuchs gefördert wird und dafür die bestmöglichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Damit stehen sie alle für den guten Geist im Thüringer Sport. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für Ihre weitere Arbeit“, so der Minister.

Im Freistaat sind über 370.000 Thüringerinnen und Thüringer in rund 3.400 Sportvereinen organisiert. Etwa 60.000 Ehrenamtliche erbringen in diesen Vereinen eine jährliche Arbeitsleistung von 9,6 Millionen Stunden, was einer Wertschöpfung von 145 Millionen Euro entspricht. Thüringen ist damit eines der produktivsten und am stärksten sportlich organisierten Bundesländer im ostdeutschen Vergleich.

Die Thüringer Landesregierung ist sich dieser herausragenden Bedeutung des Sports bewusst und fördert sowohl den Spitzen-, als auch den Breiten- und den Behindertensport nicht nur mit finanziellen Mitteln. Auch das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz stärkt beispielsweise das Ehrenamt, indem es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung pro Jahr bietet, um sich arbeitsweltbezogen, gesellschaftspolitisch oder auch für ein ehrenamtliches Engagement – beispielsweise im Sport – weiterzubilden. Weitere Informationen: www.bildungsfreistellung.de

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