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Gemeinsamer Fachtag von Kindertagesstätte und Schule zum Thema „Prima Mädchen- Klasse Jungs“
„Mädchen und Jungen entwickeln sich unterschiedlich,
sie sind gleichwertig aber nicht gleichartig
und haben unterschiedliche Lernbedürfnisse“
Wie können Pädagogen diese Unterschiedlichkeit stärker berücksichtigen und methodisch gezielt agieren?
Wie können Lernchancen für alle Kinder eröffnet werden?
Das waren die zentralen Fragen des gemeinsamen Fachtages von Kindertagesstätte und Schule, welcher am 24.04.2013 mit zahlreichen Teilnehmern in der Landesmusikakademie Sondershausen stattgefunden hat.
Nach einem Grußwort durch den Schulamtsleiter, Herrn Dr. Bernd Uwe Althaus, beleuchtete der Leiter des ThILLM, Herr Dr. Andreas Jantowski, in seinem Referat „Neurodidaktische Implikation für Genderspezifisches Lernen“ die Gründe für die Unterschiedlichkeit von Mädchen und Jungen und zeigte vielfältige Möglichkeiten auf, pädagogisch sinnvoll darauf zu reagieren.
In den anschließenden Workshops, welche an den Bildungsbereichen des Thüringer Bildungsplanes orientiert waren, konnten die Teilnehmer praktische Anregungen sammeln, Ideen entwickeln, sich austauschen.
[veröffentlicht am 08.05.2013]
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Deutsch-Französisches Seminar aus Würdigung des Elisée-Vertrages
Die Würdigung des 50. Jubiläums des Elisée-Vertrages fand auf der politischen Bühne in Berlin am 22.1.2013 statt. Das Seminar im Eichsfeld musste aus Witterungsgründen leider verschoben werden, da unsere Gäste aus der Picardie und aus der Auvergne in der entsprechenden Woche nicht anreisen konnten. Nun konnte es nachgeholt werden. Jugendliche aus den beiden Partnerregionen, mit denen Thüringen in Frankreich gerade im Bildungsbereich intensiv zusammenarbeitet, verbrachten eine Woche gemeinsam mit Eichsfelder Schülern in Beinrode. Ein solcher Vertrag, der in den vergangenen 50 Jahren als das Fundament der deutsch-französischen Freundschaft bezeichnet werden darf, ist für unsere Jugendlichen dann bedeutsam, wenn sie für ihr Leben in den nächsten Jahren und Jahrzehnten hierin eine Bedeutung sehen. So ist es verständlich, dass mit der „Schule der Zukunft“, in der alle guten Aspekte des französischen und Des thüringischen Schulsystems einfließen, ein Thema gefunden war, in dem die vier Workshop-Gruppen sehr intensiv arbeiteten und interessante Aspekte „ihrer Schule“ in den Mittelpunkt stellten. Am Donnerstagabend waren die Eltern der Eichsfelder Schüler sowie Gäste aus dem Schulamt und der Kommunalpolitik geladen, um die Ideen und Visionen der Jugendlichen in einer Abschlusspräsentation zu erleben. Mit Petra Sawadogo, der Koordinatorin seitens des TMBWK und Ines Börner, Projektverantwortliche des Comenius-Regio-Projektes „Picthure“ vom Staatlichen Schulamt Nordthüringen haben wir zwei sehr engagierte Kolleginnen im Projekt, die für den Erfolg des Seminars intensiv und erfolgreich gearbeitet haben und denen unser Dank gilt.
[veröffentlicht am 22.03.2013]
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Schulsportpreis 2011/2012
Veranstaltung am 13.12.2012
Preisträger: Regelschule Heringen
Foto v. l. n.r. Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, Koordinator Werner Hütcher, Lutz Bräuer, Oliver Binner und DR. Barbara Haupt ( Heringen), Vorstandsvors. der KSK Nordhausen, Wolfgang Asche, Referatsleiterin des SSA Nordthüringen, Angela Hoffmeister und der Geschäftsführer der Energieversorgung Nordhausen, Hans – Peter Dörflinger
Regelschule Heringen gewinnt Schulsportpreis
Nordhausen: „Wir wollen Lust und Begeisterung vermitteln, so dass unsere Schüler die Haltung entwickeln, ihr Leben lang Sport treiben zu wollen – weil es Spaß macht und der Gesundheit viel bringt.“ So fasst Lutz Bräuer das sportliche Konzept der Geschwister-Scholl-Schule in Heringen zusammen. Für ihr Engagement im Bereich der Gesundheitsförderung erhielt Schulleiter Oliver Binner und sein Kollegium gestern den Schulsportpreis des Landkreises Nordhausen. Den 2. Platz erreichte die Nordhäuser Regelschule Käthe-Kollwitz. Den Innovationspreis des diesjährigen Schulsportwettbewerbs gewann das Pestalozzi-Förderzentrum in Nordhausen.
In der Käthe-Kollwitz-Schule gibt es seit 2007 das Projekt Sportklassen, in der sich die besonders bewegungsfreudigen Jungen und Mädchen versammeln. In diesen Klassen sind zum Beispiel alle Projekte, Ausflüge und Klassenfahrten sportlich ausgerichtet. „Für uns ist es aber dabei nicht wichtig, kleine Weltmeister zu züchten“, sagt Sportlehrerin Sabine Zahn. Vielmehr gehe es darum, durch Bewegung einen Ausgleich zu schaffen und die gesundheitliche Verfassung der Schüler voranzubringen. So sei in einer Sportklasse zum Beispiel ein Junge mit Diabetes und ihm habe dies schon viel gebracht. Nicht nur körperlich zeigen sich die Erfolge. „Bei den Kompetenztests sind unsere Sportklassen immer vorneweg. Die Schüler können sich besser konzentrieren, wenn es drauf ankommt“, meint Sabine Zahn. So sieht das auch ihr Kollege aus Heringen Lutz Bräuer, wenn er beispielsweise die Wirkung der bewegten Pausen auf dem Schulhof beschreibt. „Wir sorgen draußen quasi für die Hardware, die dann drinnen im Unterricht mit Software bestückt wird.“ Forscher geben den beiden Recht: Bewegung unterstützt eine positive Entwicklung des Gehirns und hilft damit auch beim Lernen.
„Ich finde besonders gut, dass ein Förderzentrum unter den Preisträgern ist“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh über die Ehrung der Pestalozzi-Schule. Den Innovationspreis erhielt Schulleiterin Bärbele Herr und ihr Kollegium für die aktive Gestaltung des Schulalltags und für ihr eigenes Wettkampfsystem, das die Schule gemeinsam mit anderen Förderzentren pflegt. Zu den sportlichen Höhepunkten gehören zum Beispiel der Crosslauf der Förderzentren im Gehege und ihr Schwimmwettbewerb in der Schwimmhalle Sollstedt.
Den Schulsportpreis hat das Schulamt Nordthüringen im Landkreis Nordhausen nach der Premiere 2010 in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. „Möglich ist dies nur durch unsere guten Partnerschaften, die uns seit vielen Jahren mit der Kreissparkasse und der Energieversorgung Nordhausen verbinden“, sagte Schulsportkoordinator Werner Hütcher. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro fließt in neue Sportgeräte, die sich die Schulen selbst ausgesucht haben: zum Beispiel Badminton-Schläger, Bälle, Slacklines und Hürden.
[veröffentlicht am 20.12.2012]
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Am 27.11.2012 erhielt die erste Nordthüringer Regelschule das Qualitätssiegel „Oberschule“. Mit der Verleihung des Siegels an die Petersbergschule würdigte der Schulamtsleiter im Auftrag von Bildungsminister Matschie die systematische und erfolgreiche Arbeit der Schule an den Themen der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung. Die Schule hatte sich für das Siegel beworben und war nach dem Audit durch eine Expertenjury durch das Staatliche Schulamt dem Bildungsministerium für den erfolgreichen Abschluss der Bewerbung empfohlen worden.
[veröffentlicht am 28.11.2012]
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Am 26. Und 27.11.2012 fanden in den Regionen Kyffhäuserkreis und Unstrut-Hainich-Kreis die ersten beiden großen regionalen Schulleiterberatungen statt, in denen mit den SchulleiterInnen und Lehrkräften aller Schularten die Aufgaben des Landtagsbeschlusses vom 19.07.2012 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen besprochen wurden. Die Umsetzung der UN-BRK erfordert in Thüringen nach der Analyse des Thüringer Landtags ein inklusives Bildungssystem, das ein gemeinsames Leben und Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen bei optimaler individueller Förderung ermöglicht. Ein inklusives Bildungssystem ist vom Kind / Jugendlichen zu denken. Gleichzeitig muss den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen werden, jedoch bedarf es zusätzlicher Investitionen. Die Schulen nehmen die Herausforderungen des Themas an und diskutierten engagiert mit den Vertretern des Schulamtes über die inhaltlich und zeitlich zu realisierenden Aufgaben.
[veröffentlicht am 28.11.2012]