Berufs- und Studienwahlorientierung

Berufs- und Studienwahlvorbereitung meint die Interaktionen zwischen Schülerinnen und Schülern sowie den Personen, die ihnen helfen, das Berufswahlverfahren zu verbessern und sie bei ihrer Entscheidungsfindung und deren Umsetzung zu unterstützen.

Neben der Vermittlung von Wissen sowie der Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten ist die Vorbereitung auf das Berufsleben ein wesentliches Ziel der Thüringer Schule und somit wichtiger Bestandteil ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages.

Berufs- und Studienwahlvorbereitung setzen in allen Schulen planmäßig in der Klassenstufe 7 ein und werden in schuleigenen Konzepten mit verschiedenen Partnern realisiert.

Ziele schulischer Berufsorientierung sind:

  • die Entwicklung von Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler;
  • die enge Zusammenarbeit von Schule, Eltern und anderen außerschulischen Partnern;
  • die Herausbildung von berufsorientierendem Verhalten und einer engen Beziehung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt.

 


 Landesstrategie zur praxisnahen Berufsorientierung in Thüringen

 Fachkräftesicherung Weimar, Weimarer Land und Apolda

Thüringer Berufswahl-SIEGEL

 Bauhaus-Universität Weimar

 

Internetpräzens der Staatlichen berufsbildenden Schulen im Schulamtsbereich Mittelthüringen

Lehrstellenradar - Handwerk -

IHK - Lehrstellenbörse -


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Praxistag statt Praktikum Quelle: Susanne Seide, Thüringer Allgemeine

Praxistag statt Praktikum

Pilotprojekt der Gemeinschaftsschule Carl Zeiss, Wirtschaftsförderung sowie IHK und Kreishandwerkerschaft startet

Von Susanne Seide

Weimar. Schülern und Unternehmen gleichermaßen helfen soll ein Pilotprojekt, das im kommenden Schuljahr an der Gemeinschaftsschule Carl Zeiss in West starten soll. Für alle rund 50 Schüler der 9. Klasse wird ein Praxistag eingeführt, bei dem sie immer donnerstags ein ganzes Schuljahr hindurch kontinuierlich ein Unternehmen kennenlernen. Dahinter steckt die Idee, dass sie so viel mehr Einblick in die Firma und den Berufsalltag erhalten als bei den üblichen zweiwöchigen Praktika. Die Firmen ihrerseits können die Schüler über einen längeren Zeitraum beobachten und im Falle einer späteren Bewerbung zielführender entscheiden, ob jene in die Firma passen. Die Idee zum Pilotprojekt hat Christian Schwartze von der Wirtschaftsförderung der Stadt aus dem Wartburgkreis mitgebracht. Dort wurde das Modellvorhaben zu Beginn dieses Schuljahres an einer Regelschule in Bad Liebenstein gestartet und soll fortgesetzt werden, weiß Doreen Amberg, Lehrerin an der Carl-Zeiss-Schule. Sie und ihr Kollege Jens Schröter sind in Weimar ebenso Partner der Wirtschaftsförderung wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Kreishandwerkerschaft (KH) Weimar-Sömmerda. Als letzter Partner hat am Freitag das Schulverwaltungsamt grünes Licht gegeben. „Die Schüler sind zunehmend orientierungslos und die Abbruch-Quoten an den Berufsschulen hoch“, berichtete gestern Doreen Amberg. Für den Start des Praxistages gehen demnächst die Schreiben an die Firmen raus, deren Interesse am Mitmachen erkundet wird. Rund 500 dürften es in Weimar potenziell sein. Nach einem Infoabend in der Schule sollen die Schüler aus einer Liste mit den teilnehmenden Firmen drei Favoriten auswählen können. Letztlich entscheiden dann Treffen mit diesen, wer wo ein Jahr lang in den Beruf hineinschnuppert. Wobei nach den Herbstferien auch noch einmal ein Wechsel möglich sein soll. Der IHK-Servicestellen-Leiter Markus Heyn setzt große Hoffnungen in das Modell. „Das wirkt sich positiv auf die Nachwuchs-Förderung in der dualen Ausbildung aus“, sagt er und verweist auch darauf, dass sich Firmen nach dem zweiwöchigen Praktikum nicht wirklich ein Bild von den Bewerbern machen können. Für die Handwerker erleichtere das Modell, die Mitarbeit der jungen Leute bei ständig wechselnden Auftraggebern einzutakten, betonte Detlef Leibing, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Der Praxistag dauert jeweils sechs Stunden. Dafür entfallen Fächer im Stundenplan, die ohnehin auf die Berufsorientierung zielen, sagte Doreen Amberg. Ob den Schülern die Idee gefällt, kann sie noch nicht sagen, sie sind bisher ebenso noch nicht eingeweiht worden wie die Eltern. An sie gehen nach dem Ja des Schulamtes die Informationen heute raus. Aber Doreen Amberg ist davon überzeugt, dass das Modell, das dann auch auf andere Schulen ausgeweitet werden könnte, ankommt. „Praktische Arbeit liegt unseren Schülern mehr als das Auswendiglernen vom Erlkönig.“

Quelle: Susanne Seide, Thüringer Allgemeine


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Berufsorientierung und Studienwahl im Landkreis Sömmerda

Die nächste Berufsinformationsbörse (BIB) findet am 12. April 2018 statt.

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Berufsorientierung und Studienwahl in der Stadt Erfurt

 

 


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