25.11.2014 11:08 Uhr

Mehrgenerationenhäuser

Logo Mehrgenerationenhaus
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Bundesmodellprogramm Mehrgenerationenhäuser

Der demografische Wandel, die Anforderungen der Arbeitswelt, kulturelle Vielfalt: Vieles hat sich in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten verändert. Mehrere Generationen einer Familie leben heute nicht mehr selbstverständlich unter einem Dach zusammen. Mobilität und Flexibilität sind Begriffe, die für viele Menschen im Berufs- und Alltagsleben sowohl spannende Herausforderungen als auch Belastungen und Organisationsaufwand mit sich bringen. Gleichzeitig sehnen sich Menschen nach wie vor nach Gemeinschaft, nach stabilen Beziehungen und nach familiärem Zusammenhalt. Und die Lebenserwartung der Menschen ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen: Wer heute 60 Jahre alt ist, hat im Schnitt noch 20 gesunde und aktive Lebensjahre vor sich. Viele Ältere wollen diese Zeit gewinnbringend für sich und andere nutzen und sich engagieren. Gleichzeitig suchen jüngere Menschen Rat und Orientierung oder wollen sich aktiv einbringen.

Bundesmodellprogramm Mehrgenerationenhäuser

Was ist das Aktionsprogramm? (Programmbeschreibung)

Landkarte der Familienfreundlichkeit
Auf dieser Landkarte finden Sie auch die Thüringer Mehrgenerationenhäuser.

Landkarte mit Standorten Thüringer Mehrgenerationenhäuser Broschüre zu den Thüringer Mehrgenerationenhäusern (2,5 MB)
Die Thüringer Mehrgenerationenhäuser sind eine Erfolgsgeschichte geworden. Seit dem Herbst 2006 hat sich mit unterschiedlichen Vorgeschichten und Trägern eine bunte und vielgestaltige Landschaft entwickelt, in der für den jeweiligen sozialen Nahraum die passenden Angebote entwickelt wurden. PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Generationenbeauftragter Michael Panse: Förderung der Thüringer Mehrgenerationenhäuser über das Jahr 2015 hinaus sichern
Medieninformation vom 20.11.2014: Der Beauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, hat die Aussage der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am gestrigen Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin begrüßt, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 13. November zugestimmt hat, Mehrgenerationenhäuser im kommenden Jahr, also über die im nächsten Monat auslaufende zweite Programmphase hinaus, weiter zu fördern. Der Haushaltsausschuss sprach sich zudem auch für eine weitere Verstetigung der Förderung aus.


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Mehrgenerationenhaus Neuhaus
Mehrgenerationenhaus Neuhaus

Besuch der Mehrgenerationenhäuser vom 25.08. – 27.08.2014

Vom 25. – 27. August besuchte der Generationenbeauftragte Michael Panse vier Thüringer Mehrgenerationenhäuser,  um vor Ort mit Verantwortlichen, Akteuren und Gästen der Mehrgenerationenhäuser Neuhaus a. R., Bad Salzungen, Erfurt und Roßleben sowie mit Vertretern der Kommunal- und Landespolitik (Bürgermeister, Abgeordnete des Landtages und der Kreistage, Stadträte) zu sprechen. die Anwesenheit der Bürgermeister und Vertreter aller großen Parteien zeigt, dass auch sie die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser sehr wertschätzen und anerkennen. Daher waren alle sehr erfreut über die Fortsetzung der Bundesförderung für das Jahr 2015. Aufgrund der prekären finanziellen Lage in vielen Kommunen ist jedoch trotz aller Wertschätzung der Erhalt nicht aller Mehrgenerationenhäuser sicher. In konstruktiven Gesprächen konnte Herr Panse Anregungen zu kommunalen Kofinanzierungen geben. Er vertritt den Standpunkt – und das ist auch Bestandteil des Koalitionsvertrages – dass Bund, Länder und Kommunen gemeinsam Verantwortung für die Mehrgenerationenhäuser übernehmen müssen. Nun bleibt zu hoffen, dass die gemachten Zusagen der Politiker im Herbst in politische Entscheidungen einfließen. Herr Panse wird sich auf jeden Fall weiter für die Mehrgenerationenhäuser in Thüringen einsetzen.

Finanzierung der Thüringer Mehrgenerationenhäuser für 2015 durch den Bund gesichert
Medieninformation vom 2.07.2014: Mit der Verabschiedung des Regierungsentwurfs für den Bundeshaushalt 2015 hat die Bundesregierung sich dafür entschieden, dass die auslaufende Förderung der Mehrgenerationenhäuser durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) durch Bundesmittel in gleicher Höhe für das Jahr 2015 fortgesetzt werden soll.


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Mehrgenerationenhaus Nordhausen
Führung der Teilnehmerinnen des Moderationskreistreffens durch das Mehrgenerationenhaus Nordhausen

Moderationskreistreffen der Mehrgenerationenhäuser am 3. Dezember 2013

Der Beauftragte für Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, besuchte am 3. Dezember 2013 das Moderationskreistreffen der 25 Thüringer Mehrgenerationenhäuser im Mehrgenerationenhaus Nordhausen der LIFT gGmbH.

Das Mehrgenerationenhaus Nordhausen gehörte nicht nur zur ersten Generation der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland, es war auch das erste Mehrgenerationenhaus, welches der Generationenbeauftragte nach seinem Amtsantritt besuchte, und es war eines der ersten Mehrgenerationenhäuser, welches einen Mittagstisch anbot und damit zum Vorreiter für viele weitere Häuser wurde.

Die Vertreter der 25 Thüringer Mehrgenerationenhäuser äußersten sich erfreut darüber, dass die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD gewürdigt wird, verbunden mit der Absicht ihre Finanzierung zu verstetigen. Von der Begleit- und Wirkungsforschung erwarten sie sich, dass die Effekte ihrer Arbeit sowohl quantitativ als auch qualitativ erwiesen werden.

Statement zur generationenübergreifenden Arbeit (19,6 kB)
von Michael Panse zum Moderationskreistreffen der Mehrgenerationenhäuser vorgetragen
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.


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Vertreter der Mehrgenerationenhäuser
Vertreter der Mehrgenerationenhäuser

Netzwerktreffen der Thüringer Mehrgenerationenhäusern am 9. April 2013

Am 09. April 2013 trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der 25 Thüringer Mehrgenerationenhäuser (MGH) in Erfurt. Beim ersten Treffen im Jahr 2013 stand u.a. das Thema „Integration und Bildung“ auf dem Programm.

Petra Heß, Ausländerbeauftragte der Thüringer Landesregierung, gab einen Überblick zu ihren Aufgaben und zum Themenschwerpunkt „Integration“. Der geringe Anteil ausländischer Mitbürger in Thüringen von unter 3% spiegelt sich auch in der Arbeit der MGH wider. So bieten nur 14 der 25 MGHs Integrationsangebote in ihren Häusern an. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass für eine gute Integration an erster Stelle die Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen stehen müssen.

Ute Birckner von der Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Thüringen / Verbund Evangelische Elternbildung Thüringen, stellte zu dem Themenschwerpunkt „Bildung“ ein Modellprojekt unter dem Namen „Gekniggte Eltern – Eltern für Eltern…Ein Modellprojekt partizipativer Elternbildung“ vor.

Michael Panse, Generationenbeauftragte der Thüringer Landesregierung, sprach insbesondere über die Themen Antidiskriminierung, die mögliche Fördersituation der MGHs durch Bund / Länder nach dem Folgeprogramm II und gab einen Überblick zum Bundesfreiwilligendienst (BFD).
Beim BFD lagen Erfurt, Nordhausen und Jena bereits nach einem Jahr mit den prozentualen Anteilen von Freiwilligen bezogen auf die Einwohnerzahlen deutschlandweit mit an der Spitze. Man könnte sogar sagen, dass derzeit etwa so viele Freiwillige Dienst leisten, wie es einst Zivildienstleistende gab. In Thüringen sind dies zurzeit etwa 2.262 Bundesfreiwillige. Die Nachfrage, auch an MGH, ist weiterhin deutlich höher als die Zahl der verfügbaren Stellen.

Terminankündigungen:

  • Am 11. Juni 2013 wird voraussichtlich in Waltershausen das nächste Moderationskreistreffen stattfinden.
  • Am 18. Juni 2013 findet in Erfurt die Regionalkonferenz der Mehrgenerationenhäuser statt.

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Vertreter der Mehrgenerationenhäuser
Vertreter der Mehrgenerationenhäuser

Netzwerktreffen der Thüringer Mehrgenerationenhäusern am 27. Februar 2012

Am 27. Februar 2012 trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der 30 Thüringer Mehrgenerationenhäuser im Thüringer Sozialministerium. Nachdem zur Fachtagung am 7. Oktober 2011 die Erfahrungen aus der auslaufenden ersten Phase des Bundesmodellprogramms im Vordergrund standen, ging es nunmehr vorrangig um den Austausch zu den neuen Rahmenbedingungen der zweiten Programmphase. Hierzu nahmen auch Mitarbeiterinnen des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie der zuständigen Serviceagentur Stellung.

Der Generationenbeauftragte des Landes Thüringen, Michael Panse, sprach insbesondere die Themen der Vernetzung der Mehrgenerationenhäuser in ihrer Region, ihre mittel- und langfristigen Perspektiven sowie die Verbindungen zu Themen wie den Freiwilligendiensten und dem Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 an.

Thüringer Generationenbeauftragter eröffnete am 5. Januar 2012 das neue Mehrgenerationenhaus in Erfurt
Generationenbeauftragter Michael Panse: "Mehrgenerationenhäuser sind eine Antwort auf den demografischen Wandel"


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Fachtagung der Mehrgenerationenhäuser am 7. Oktober 2011

Programmflyer (793,6 kB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Vortrag Dr. Christoph Rott (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg): "Die Bedeutung von Vorhaben und sozialen Beziehungen für das Wohlbefinden im Alter" (714,1 kB)
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Die Rolle der Mehrgenerationenhäuser im System der Sozialplanung vor Ort" - Rede der Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, vorgetragen von Herrn Christian Möller, Leiter der Stabstelle strategische Sozialplanung (43,6 kB)
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Workshop Integration und Bildung: Impulsreferat Yvonne Unger (Förderkreis JUL, Weimar) (508,5 kB)
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Workshop Haushaltsnahe Dienstleistungen: Impulsreferat Ludger Stallmann (Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Frankfurt a. M.) (626,2 kB)
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Workshop Freiwilliges Engagement: Impulsreferat Julia Heidekrüger und Andreas Leopold (Der Paritätische Thüringen) (479,7 kB)
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Workshop Verankerung in der Kommune: Impulsreferat Christina Metke (public sense „Lobbyberatung für soziale Organisationen“, Stuttgart) (448,0 kB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

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