Herzlich Willkommen!

Die Thüringer Landesregierung hat im September 2010 das Amt des Beauftragten für das Zusammenleben der Generationen neu geschaffen und beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit angesiedelt. Seit dem 1. Oktober 2010 übe ich dieses noch junge Amt aus.

Das Themenfeld Generationenfragen und Demographie rückt in den letzten Jahren zunehmend in den Blickpunkt der Gesellschaft und der Politik.
Veränderungen in unserer Gesellschaft, Veränderungen von Familienstrukturen und demographische Entwicklungen werden in den nächsten Jahren Antworten und Anregungen seitens der Politik einfordern. In der Schweiz und in Österreich sind dies bereits jetzt zentrale Zukunftspolitikfelder.

In Thüringen will die Landesregierung im Miteinander der Generationen einen Schwerpunkt setzen. Dazu wurde im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD im Oktober 2009 die Berufung eines Thüringer Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen beziehungsweise eines Landesbeauftragten für Generationenfragen vereinbart.

Hierzu wurden an zwei Stellen im Koalitionsvertrag Aussagen getroffen:

„Die Koalitionspartner wollen den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und vor allem den Kampf gegen die Kinderarmut weiter fortsetzen. Weitere Schwerpunkte setzen CDU und SPD im Miteinander der Generationen, in der Mitwirkung der Seniorinnen und Senioren. Es wird ein Beauftragter als direkter Ansprechpartner für alle Generationenfragen berufen.“ (Seite 6)

„Ein Thüringer Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen soll bei Fragen der Generationengerechtigkeit und des demographischen Wandels beraten. Dessen Einrichtung darf nicht zu Lasten der Strukturen im Bereich von Jugend oder Senioren gehen.“ (Seite 32)

Aufbauend auf meinen vorherigen Aufgaben sehe ich mich als Ansprechpartner und Lobbyist für einen generationsübergreifenden Dialog. Ich weiss um die berechtigten Forderungen von den Interessenverbänden von Kindern und Jugendlichen, Familien und Alleinerziehenden sowie Senioren und Ruheständlern. In unserer sich verändernden Gesellschaft einen von allen Seiten akzeptierbaren Ausgleich zu schaffen und zugleich darauf zu achten, dass keine Generation ungerechtfertigt belastet wird, ist eine zunehmend an Bedeutung gewinnende Aufgabe.

Im Januar 2013 hat die Thüringer Landesregierung mich als zentralen Ansprechpartner für das Thema Antidiskriminierung im Sinne der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes initiierten „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“ benannt. Ziel ist es, die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) benannte Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen ethnischer Herkunft, Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Es gehört daher zu meinen Aufgaben, die Öffentlichkeit für das Thema Diskriminierungsschutz zu sensibilisieren, entsprechende Maßnahmen zu koordinieren, mit Organisationen und Verbänden zum Schutz vor Diskriminierung zusammenzuarbeiten und über die Rechte Betroffener aufzuklären. Sollten Sie zum Thema Antidiskriminierung Beratungsbedarf haben, können Sie gern mit meinem Büro Kontakt aufnehmen.

Dieser Herausforderung werde ich mich als Beauftragter für das Zusammenleben der Generationen gerne stellen. Ich lade Sie herzlich dazu ein daran mitzuwirken.

Ihr
Michael Panse

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Michael Panse, Beauftragter für das Zusammenleben der Generationen

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