Luther und die Politik
Ein grundlegendes Spannungsverhältnis im Prozess der Reformation
-
Martin Luther stößt auch in Brüssel auf breites Interesse, wie die
Vielzahl von Gästen bei der Veranstaltung „Luther und die Politik“ am
25. April 2013 in der Thüringer Landesvertretung zeigte.
-
Prof. Christopher Spehr von der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena beleuchtete in einem Vortrag zum gleichnamigen Thema, wie das spannungsreiche Verhältnis zwischen Luther und der Politik
im Prozess der Reformation aussah.
-
Martin Luther rief die weltliche Obrigkeit in die Verantwortung für Kirche und Christenheit und suchte die Politik vom Glauben an Jesus Christus her zu orientieren (Foto: Prof. Spehr im Gespräch mit Besuchern).
-
Im Anschluss eröffnete Martin Seelig (Bildmitte), Stellvertretender Direktor des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien die aus Thüringen angereiste Wanderausstellung „Martin Luther und der kulturelle Wandel im konfessionellen Zeitalter“, die noch bis zum 7. Mai in der Landesvertretung besichtigt werden kann.
-
Die Ausstellung wurde für Schulen konzipiert und macht aus der Reformation
einen interessanten Bildungsgegenstand. Sie soll Schüler – aber natürlich
auch Erwachsene – anregen, über die historischen Gründe von Spaltung, über religiöse Intoleranz und Diskriminierung während der Zeitenwende um 1500 mit Blick auf unseren heutigen Erfahrungshorizont nachzudenken.