Unternehmens- und Industriepolitik
Die Globalisierung sowie die Entwicklung der europäischen Staaten zu Dienstleistungs- und Informationsgesellschaften bewirken einen umfassenden Strukturwandel der europäischen Wirtschaft. Antworten auf diesen Strukturwandel und neuen Schwung für Europas Wirtschaft verspricht die „Lissabon-Strategie“ der Europäischen Union.
http://ec.europa.eu/growthandjobs/index_de.htmInhaltliche Prioritäten sind Wachstum, mehr Wettbewerb und Beschäftigung. Die Hauptaufgabe der Umsetzung der Lissabon-Strategie tragen die Mitgliedstaaten selbst, die EU gibt lediglich ergänzende Impulse für mehr Wachstum und Beschäftigung.
Die europäische Unternehmens- und Industriepolitik will die europäischen Unternehmen und die europäische Industrie in ihrer Wettbewerbsfähigkeit fördern, um ihre Position auf dem Weltmarkt zu stärken.
http://ec.europa.eu/enterprise/index_de.htm. Sie konzentriert sich dabei auf vier Tätigkeitsfelder: Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung, Förderung der unternehmerischen Initiative, Vereinfachung des Binnenmarktes, Förderung von Forschung und Innovation. Die EU vergibt Beihilfen an Unternehmen
http://ec.europa.eu/enterprise/funding/index.htm. Innerhalb der Unternehmenspolitik stehen besonders die kleinen und mittleren Unternehmen im Blickfeld der EU. Für diese Unternehmen hat die EU sich zum Ziel gesetzt, Bürokratie abzubauen und die grenzüberschreitende Tätigkeit zu erleichtern. Die Kommission hat ein eigenes „Internetportal“ für KMU eingerichtet (
http://ec.europa.eu/enterprise/sme/index_de.htm) und ein europaweites Netzwerk regionaler Büros zur Information, Beratung und Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen in Europa aufgebaut (Enterprise Europe Network). Die Thüringer Beratungsstelle hat ihren Sitz bei der Industrie- und Handelskammer Erfurt (
www.enterprise-europe-thueringen.eu).