Die Europäische Union hat es sich zum Ziel gesetzt, die Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen und den Rückstand der am stärksten benachteiligten Gebiete einschließlich der ländlichen Gebiete zu verringern. Die europäische Regionalpolitik ist Zeichen der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten. Der wirtschaftliche, soziale und territoriale Zusammenhalt der Union soll gestärkt werden, um eine harmonische Entwicklung der Gemeinschaft als Ganzes zu fördern. Im Zeitraum 2007-2013 stehen für die europäische Regionalpolitik rund 35 Prozent des Gemeinschaftshaushalts der EU zur Verfügung, insgesamt 308 Milliarden Euro. Die Regionalpolitik ist damit nach der Landwirtschaftspolitik der zweitgrößte Haushaltsposten der Europäischen Union.
http://ec.europa.eu/regional_policy/index_de.htm
Mittel zur Durchsetzung der Regionalpolitik im Zeitraum 2007-2013 sind vor allem die Europäischen Strukturfonds. Dazu gehören:
mit den wesentlichen Zielen:
- Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen
- Verbesserung der Infrastruktur
- Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen
Bedeutung für Thüringen
Thüringen gehört in der Förderperiode 2007-2013 noch immer zu den ärmsten Regionen in Europa. Thüringen erhält im Förderzeitraum 2007-2013 rund 2,1 Milliarden Euro aus Strukturfondsmitteln. Dazu kommen weitere Mittel in Höhe von rund 700 Mio. Euro für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Strukturfondsmittel werden durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit verwaltet und in einem so genannten Operationellen Programm umgesetzt.
http://www.thueringen.de/eu/