07.01.2013 08:43 Uhr

Sommertour Gera

Foto: Ministerpräsidentin Lieberknecht besuchte mit Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm das Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank das als Kunsthaus umgestaltet werden soll.
Ministerpräsidentin Lieberknecht besuchte mit Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm das Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank das als Kunsthaus umgestaltet werden soll.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht besichtigte am Beginn ihrer Sommertour durch Gera das Kunsthaus. Das ehemalige Gebäude der Landeszentralbank soll künftig als Museum genutzt werden. Zur baulichen Veränderung des Gebäudes konnte der Stararchitekt David Chipperfield gewonnen werden.

An die Besichtigung des Kunsthauses schloss sich ein Rundgang durch den Hofwiesenpark an. Der Hofwiesenpark wurde im Vorfeld der BUGA von einer ehemaligen Industriebrache zum Stadtpark mit Flächen für Freizeitaktivitäten umgestaltet. Dem größten Sohn der Stadt Gera – dem Maler Otto Dix – erwies die Ministerpräsidentin mit einem Besuch in dessen Geburtshaus ihre Reverenz. Im Jahr 1991 wurde das Geburtshaus eines der bedeutendsten Malers des 20. Jahrhunderts zum Museum und beheimatet seitdem eine der größten Dix-Sammlungen in öffentlicher Hand.

Foto: Ministerpräsidentin Lieberknecht und Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm auf dem Rundgang durch das Geburtshaus von Otto Dix.
Foto: Ministerpräsidentin Lieberknecht und Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm auf dem Rundgang durch das Geburtshaus von Otto Dix.
Foto: Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Patientin Edith Schmitz in der SRH Waldklinikum Gera gGmbH.
Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Patientin Edith Schmitz in der SRH Waldklinikum Gera gGmbH.

Ihren „Kunst-Rundgang“ durch Gera setzte Lieberknecht im Waldklinikum, dem größten Krankenhaus der Region, fort. Im Waldklinikum Gera sind Kultur und Kunst fest in das neue Gebäude integriert. Zur Genesung der Patienten soll das Ambiente wesentlich beitragen. Das Konzept des Kulturkrankenhauses fasst die gesamthafte künstlerische Ausgestaltung des Krankenhauses, das Krankenhausleitsystem sowie die Stationsbezeichnung zu einem Gesamtkonzept zusammen. Leitidee dieses Gesamtkonzeptes ist eine künstlerisch und museal gestaltete Zeitreise durch die deutsche Kulturgeschichte vom 8. bis 20. Jahrhundert, die quer durch das ganze Klinikum den Betrachtern (Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern) in unterhaltsamer und populärwissenschaftlicher Weise visuelle und auditive Informationen zu ausgewählten kulturellen Aspekten dieser Jahrhunderte vermittelt.

 

Foto: Ministerpräsidentin Lieberknecht in der Electronicon Kondensatoren GmbH im Gespräch mit Kerstin Reichert.
Ministerpräsidentin Lieberknecht in der Electronicon Kondensatoren GmbH im Gespräch mit Kerstin Reichert.
Foto: Ministerpräsidentin Lieberknecht in der Dagro Eismann GmbH im Gespräch mit einer Mitarbeiterin.
Ministerpräsidentin Lieberknecht in der Dagro Eismann GmbH im Gespräch mit einer Mitarbeiterin.

 

 

 

In der ELECTRONICON Kondensatoren GmbH und in der Dagro Eissmann Automotive GmbH überzeugte sich die Regierungschefin von der Leistungsfähigkeit Ostthüringer Unternehmen.
ELECTRONICON gehört zu den führenden Kondensatorenherstellern Europas und liefert Wechsel- und Gleichspannungskondensatoren, Drosseln und Komponenten für die Blindstromkompensation in die EU-Statten, nach Australien und in die USA.
Bei der Dagro Eissmann Automotive GmbH konnte sich Lieberknecht einen Überblick über die Produktion moderner und hochqualitativer Leder-Innenausstattungsteile für die Autoindustrie verschaffen.

Im Jahr 2009 nutzten 86.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera die Angebote und die Hilfeleistungen des StadtService H35. Der StadtService H35 bietet Dienstleistungen von A wie Antragsformular bis Z wie Zahlungsverkehr. Das Dienstleistungszentrum in der Heinrichstraße 35 hat Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zeigte sich tief beeindruckt von der bürgerfreundlichen Behörde und bezeichnete den StadtService H35 als ein absolut wichtiges Projekt, denn hier komme der Dienstleistungsauftrag und -charakter der Behörden für die Bürgerinnen und Bürger voll zum Ausdruck.

In In der Otto-Dix-Stadt besuchte Ministerpräsidentin Lieberknecht die Kundenservice Einrichtung
In der Otto-Dix-Stadt besuchte Ministerpräsidentin Lieberknecht die Kundenservice Einrichtung "StadtService H35", hier mit Gisela Pflume, Geschäftsführerin der Gera Kultur GmbH, Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm und Iris Herrling, Leiterin des StadtService H35.