Ministerpräsidentin Lieberknecht unterwegs auf Sommertour im Wartburgkreis
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- Ministerpräsidentin Lieberknecht beim Besuch einer alten Schule die im Zuge des Projekts Dorferneuerung zu einem Wohnhaus umgebaut wurde.
Möhra / Moorgrundgemeinde
Projekt der Dorferneuerung: Umbau einer Schule in Wohnhaus für junge Familien
Der Wartburgkreis war Ziel der 11. Station der der Sommertour Thüringer Ministerpräsidentin. Frau Lieberknecht wurde eingangs ein erfolgreiches Projekt der Dorferneuerung, der Umbau einer ehemaligen Schule in Möhra zu einem Wohnhaus für junge Familien, vorgestellt.
Die Wohnungen des Objekts sind jeweils mit einem eigenen Zugang ausgestattet. Die Familien mit Kindern teilen sich den Innenhof mit Spielplatz, so dass der Austausch und die Kommunikation zwischen den Familien befördert werden.
In Möhra diskutierte Frau Lieberknecht mit Möhraer Bürgern weitere Lösungsstrategien, um die Abwanderung aus den Dörfern zu stoppen.
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- Der Blick auf die Lutherkirche in Möhra.
Lutherstammhaus/Lutherdenkmal
Anschließend wurde Frau Lieberknecht das Lutherdenkmal und das Lutherstammhaus Möhra vorgestellt. Aus den Amtsregistern ist nachgewiesen, dass im Vorgängerbau des heutigen Gebäudes der Vater von Martin Luther zur Welt gekommen ist. Darum wurde eine Gedenktafel aus Schiefer mit der Inschrift"Dr. Martin Luthers Stammhaus" angebracht. Auch das Möhraer Lutherdenkmal aus dem Jahr 1860 wurde durch Möhrer Bürgern bewahrt, nachdem 1942 von der Reichskulturkammer angewiesen wurde, dass Denkmal abzubrechen. Durch geschicktes Hantieren konnte die Frist immer wieder in die Länge gezogen werden, so dass es heute erhalten ist.
Abschließend besichtigte Lieberknecht die Dauerausstellung der Thüringer Geflügelrassen in Möhra. Zuchtstämme seltener Thüringer Geflügelrassen, Veränderungen in der Haus- und Nutztierhaltung sowie die Herausbildung neuer Rassen werden hier präsentiert.
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- Im Gewerbegebiet von Barchfeld entsteht ein modernes Logistikzentrum der Firma Werra Blitz.
WERRA-BLITZ Transportgesellschaft mbH in Barchfeld
In Barchfeld besucht Frau Lieberknecht das Logistikunternehmen Werra-Blitz Transportgesellschaft mbH z. Dies ging aus der ehemaligen Kettenfabrik Barchfeld hervor und wurde am 1.11.1990 gegründet. Neben Transport und Lagerhaltung liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit im Logistikbereich: der Erbringung industrienaher Dienstleistungen, wie z.B. Versand, Wareneingang, Bestandsmanagement, Verpacken, Kommissionieren, und Neutralisieren. Derzeit werden 33 Mitarbeiter, davon derzeit 2 Auszubildende, beschäftigt. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens circa 2 Millionen Euro. Der Jahresumsatz liegt bei circa 4 Millionen Euro.
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- Ministerpräsidentin Lieberknecht auf einem Rundgang durch die m&i Fachklinik.
m&i Fachklinik Bad Liebenstein
Ärzte der m&i-Fachklinik präsentierten Frau Ministerpräsidentin die stationären und ambulanten Behandlungsmöglichkeiten in Bad Liebenstein. Die drei Fachabteilungen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie/Neuropsychologie und Kardiologie/Innere Medizin bieten insgesamt 416 Betten. Bislang einmalig ist die erste bundesweite Kooperation zwischen einer Fachklinik und der Abteilung der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main. Durch die jahrelange Erfahrung der Thüringer m&i Fachklinik auf dem Gebiet der Unfallmedizin wurde deshalb am Standort Bad Liebenstein ein gemeinsames Trauma-Reha Zentrum eingerichtet.
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- Ministerpräsidentin Lieberknecht neben der Staatskanzlei im Miniaturenpark "mini-a-thür" in Ruhla.
mini-a-thür
In Ruhla besuchte Lieberknecht den Miniaturenpark „mini-a-thür“, in dem die bedeutendsten kulturhistorischen Bauten des Freistaates Thüringen auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern im Maßstab 1:25 zu bestaunen sind. Insgesamt 92 Modelle sind hier detailgetreu nachgebaut.Ein Kinderspielplatz, ein kleines Freigehege, eine Kindereisenbahn, Mini-Skooter und eine Modellbootanlage sorgen zusätzlich für Unterhaltung. Im Jahr 1999 eröffnet der Miniaturenpark und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.
Bermbachtalhalle in Ruhla
Abschließend konnte sich Frau Lieberknecht einen Eindruck von der Bermbachtalhalle in Ruhla verschaffen, deren Umbau und Erweiterung mit Hilfe von Städtebaufördermitteln realisiert wird. Um attraktive Sportangebote und ein aktives Vereinsleben zu ermöglichen, war dieser Ausbau notwendig.
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- In Ruhla besuchte Ministerpräsidentin Lieberknecht die Sporthalle Bermbachtalhalle.